Paris: Irrtum bei der Parkplatzsuche
kurz & krass Autofahrer verwechselt U-Bahn mit Parkhaus
Ein Autofahrer parkt seinen Geländewagen in der Einfahrt einer Pariser Metrostation. In den USA stellt sich eine Kuh bei einem Drive-In-Schalter von McDonald's an. Und der deutsche Wald steckt voller Überraschungen. Die kuriosesten Kurzmeldungen im Überblick. Klicken Sie sich durch:
Irrtum bei der Parkplatzsuche
Paris - Ein Autofahrer hat in Paris den Eingang zu einer Metro-Station mit einer Parkhaus-Einfahrt verwechselt. Er habe ein Schild zum Parkhaus am Boulevard Haussmann gesehen und sei darauf zugefahren, sagte der 26-Jährige. Er habe sich geirrt, so der Mann, da kein Schild vor dem Metro-Eingang der Station Chaussée d'Antin-Lafayette gestanden habe. Zum Glück sei niemand auf der Treppe gewesen. Der Geländewagen fuhr acht Stufen hinunter, lediglich die Hinterreifen blieben am obersten Treppenabsatz stehen. Die Polizei veranlasste einen Alkoholtest. Das Ergebnis war negativ.
Geburt im Linienbus
Bratislava - Eine Frau hat in einem Linienbus im slowakischen Bratislava ein Mädchen zur Welt gebracht. Als bei der Hochschwangeren die Wehen einsetzten, benachrichtigten Fahrgäste den Busfahrer. Der stoppte und rief den Rettungsdienst. Erst halfen die Passagiere bei der Entbindung, dann übernahm in letzter Minute der Notarzt die Versorgung und den Transport in ein Krankenhaus. Dem Frühchen gehe es gut, berichtete die Zeitung "Sme".
Online-Auktionshaus bekommt Provision für geplatzten Sex
Stuttgart - Hohe Gerichtskosten statt billigem Sex: Er ersteigerte bei einer Online-Auktion für 86 Euro den Service von zwei Dominas, entschied sich dann aber anders. Weil er die eingeforderte Verkaufsprovision nicht zahlen wollte, ist ein Jurist aus Frankfurt vor das Stuttgarter Amtsgericht gezogen. Dieses wies das Ansinnen aber zurück, wie die Sex-Auktionsplattform mitteilte.
Der Kläger muss nun knapp 13 Euro bezahlen. Dazu kämen aber noch die Anwaltskosten des Unternehmens und die Gerichtsgebühren. Eine insgesamt knapp dreistellige Summe, sagte ein Gerichtssprecher. Laut Urteil kann sich der Kläger nicht auf ein Widerrufsrecht bei Freizeit-Dienstleistungen im Internet beziehen. Der Fall sei "vom Rechtlichen her nicht einfach" gewesen, so der Gerichtssprecher.
Kuh als Fast-Food-Fan
Hamburg - Kondolenzbesuch bei Familienangehörigen oder einfach nur die falsche Abzweigung genommen? Die Angestellten eines McDonald's-Restaurants im US-Staat Colorado staunten, als die ausgebüxte Kuh Darcy plötzlich am Drive-In-Schalter stand. Bestellt hat Darcy in dem Fast-Food-Restaurant allerdings nichts. Vielleicht habe sie ein paar Fritten und einen Erdbeer-Milchshake haben wollen, sagte ihr Besitzer Zach Winner. Er hat Darcy inzwischen wieder.
Familie prügelt sich wegen Facebook-Fotos - sechs Verletzte
Aachen - Fotos auf Facebook sollen in Aachen eine Prügelei auf offener Straße ausgelöst haben. Ein Vater, seine drei Söhne und drei Töchter gingen gewalttätig aufeinander los. "Mit Hammer und Knüppeln hatten sich die Familienangehörigen traktiert", teilte die Aachener Polizei mit. Grund des Streits war demnach die Veröffentlichung von Fotos im sozialen Netzwerk Facebook. Bei der Prügelei wurden fünf Familienmitglieder sowie eine Passantin, die den Streit schlichten wollte, zum Teil schwer verletzt. Was auf den Fotos genau zu sehen war, konnte der Polizeisprecher nicht sagen.
30-Jähriger will freiwillig zurück ins Gefängnis
Berlin - Pleite, Hunger oder einfach Sehnsucht: Gerade mal eine Woche war ein 30-jähriger Mann aus dem Gefängnis entlassen, da wollte er freiwillig zurück in den Knast, scheiterte aber kläglich bei seinem Versuch, verhaftet zu werden. Zunächst schlug der gebürtige Badener die Seitenscheibe eines Streifenwagens mit einem Stein ein, wie die Bundespolizei in Berlin mitteilte. Daraufhin habe sich der Mann gestellt und um Einlieferung ins Gefängnis gebeten.
Die Behörden sahen dafür aber keine Notwendigkeit. Deshalb zertrümmerte der Mann die Frontscheibe eines weiteren Polizeiwagens. Er stellte sich erneut, wurde aber wieder abgewiesen und musste auf freiem Fuß bleiben. Ein Arzt hat den Angaben zufolge eine psychische Erkrankung ausgeschlossen. Der Mann saß zuletzt wegen Einbruchs in einem Gefängnis in Nürnberg. Nach seiner Haftentlassung zog er nach Berlin - ohne Wohnung, Arbeit und Geld.
Ein Klavier, ein Klavier - mitten im Wald
Ein Klavier, ein Klavier: Das dunkelbraune Instrument ist vermutlich gut hundert Jahre alt
Foto: DPA/ PolizeiBarterode - Der deutsche Wald steckt voller Überraschungen: In Niedersachsen hat eine Spaziergängerin ein altes, jedoch spielbereites Klavier entdeckt. Das dunkelbraune Instrument sei vermutlich gut hundert Jahre alt, sagte ein Polizeisprecher. Die Tasten seien ordentlich mit einem grünen Samttuch abgedeckt gewesen. Die Ordnungshüter sorgten dafür, dass das gute Stück aus dem Wald in der Nähe von Barterode abtransportiert wurde.