Badeunfall: Zwei Deutsche in Guatemala ertrunken - DER SPIEGEL
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Badeunfall Zwei Deutsche in Guatemala ertrunken

Tödliche Brandung: Ein 62-jähriger Mann und eine 64 Jahre alte Frau aus Deutschland sind beim Baden in Guatemala von hohen Wellen erfasst und ins Meer gezogen worden. Sie konnten nur noch tot geborgen werden.
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Guatemala-Stadt - Das Unglück geschah im Badeort Monterrico, etwa 140 Kilometer südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Der Mann und die Frau schwammen im Pazifik, als sie von den Wellen überrascht und in den Ozean gespült wurden, wie Behörden mitteilten.

Die beiden waren am Wochenende nach einer Studienreise in einer Gruppe von insgesamt zehn Deutschen aus dem Sauerland an den Strand gefahren, wie die katholische Hilfsorganisation Adveniat in Essen bestätigte. Sie seien Mitglieder einer Vereinigung gewesen, die seit vielen Jahren armen Kindern in Nicaragua hilft.

Die Frau, eine freie Journalistin aus Oberfranken, begleitete die Gruppe als Leiterin. Sie hat in Guatemala das Stipendienwerk gegründet und lebte seit den achtziger Jahren in dem zentralamerikanischen Land. Laut dem Adveniat-Sprecher in Essen wäre sie am Mittwoch 65 Jahre alt geworden. Der Mann soll aus Altena (Märkischer Kreis) stammen.

sdo/dpa

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