Bären-Comeback JJ1 ist wieder in Bayern
Garmisch-Partenkirchen - JJ1 riss die Tiere in der vergangenen Nacht, wie der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, Roland Eichhorn, in München mitteilte. Der Bär sei in eine eingezäunte Wiese eingedrungen. Ein Jagdpächter habe die toten und verletzten Schafe am Morgen entdeckt.
"Die Spuren des Bären sind eindeutig identifiziert", sagte Eichhorn. Auch Haare des Tieres seien gefunden worden. Seinen Angaben zufolge sollen nun so schnell wie möglich vier bis fünf finnische Bärenhunde mit ihren Hundeführern nach Bayern kommen, um das Tier einzufangen. "Das A und O ist, dass das Fangteam sehr zeitnah zu den frischen Spuren kommt", erläuterte Eichhorn. Die Wahrscheinlichkeit, den Bären mit Röhrenfallen einzufangen, gehe angesichts der großen Strecken, die das Tier zurücklege, indes "gegen Null".
Der Braunbär, der den Spitznamen "Bruno" bekommen hat, war vor zwei Wochen erstmals in Bayern aufgetaucht und hatte mehrere Schafe, Hühner und Tauben gerissen. Gesicherte Spuren von ihm gab es zuletzt Anfang der Woche am Tiroler Achensee.
dab/ddp