Bärenalarm: Brunos Wanderlust beunruhigt Behörden - DER SPIEGEL
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Bärenalarm Brunos Wanderlust beunruhigt Behörden

In aller Ruhe ist Braunbär Bruno am Wochenende durch Kochel am See gewandert. Das beunruhigt die bayerischen Experten. Die Behörden raten zur erhöhten Vorsicht - und jagen weiter nach dem Tier.
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München - "Wir klären einige Hinweise", sagte heute der Bärenfachmann des bayerischen Umweltministeriums, Manfred Wölfl. Eine "heiße Spur" läge allerdings nicht vor. Nun sollen Fachleute sich über das weitere Vorgehen beraten. 

Unklar ist, ob der Vertrag mit den finnischen Bärenjägern und deren speziell ausgebildeten Hunden verlängert wird. Eigentlich war deren Einsatz nur bis Ende der Woche geplant. Just erhielt das Team allerdings noch Verstärkung: Finnlands bester Bärensuchhund  Raiko und sein Hundeführer trafen gestern in Bayern ein.

Indes warnen die Behörden vor dem Bär, weil dieser immer weniger Scheu vor Menschen zeige. Das Tier mit dem offiziellen Namen "JJ1" hatte sich in der Nacht zum Samstag in den Ferienort Kochel am See begeben. Dabei hatte er einige Fußgänger erschreckt und schließlich gar vor der Polizeiwache eine Pause eingelegt.

WWF-Sprecherin Susanne Grof sagte: "Der ist außerhalb von jedem Schema." Wer dem Bären begegne, solle ruhig bleiben und ihn nicht bedrängen. Dem Kocheler Bürgermeister Werner Englert zufolge herrsche keine Panik, aber erhöhte Vorsicht.

str/dpa/AP