Ballonabenteuer: Fossett muss Sturmfront meistern - DER SPIEGEL
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Ballonabenteuer Fossett muss Sturmfront meistern

Nach mehr als elf Tagen hat der amerikanische Ballonfahrer Steve Fossett bei seinem Solo-Weltumrundungsversuch die Hälfte der Strecke geschafft. Auf seiner Weiterfahrt könnte ihm das Wetter zu schaffen machen.
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Washington - Wie die Bodenkontrolle in St. Louis im Bundesstaat Missouri mitteilte, begann Fosset am späten Donnerstagnachmittag über Argentinien die zweite Etappe seiner Reise. Im Laufe des Freitags werde er vermutlich den Atlantik erreichen.

Zuvor muss der 57-Jährige allerdings noch eine Sturmfront durchqueren. Bereits am Donnerstag war Fosset mit seinem Ballon "Solo Spirit" über den chilenischen Anden in starke Turbulenzen geraten. Der Ballon sei derartig auf- und abgeworfen worden, dass Fossett vorsichtshalber seinen Fallschirm angelegt habe, teilte die Bodenkontrolle mit. Fosset habe sich aber schnell wieder erholt und sei guten Mutes, sagte der Sprecher der Bodenkontrolle, Jim Mitchell, im Nachrichtensender CNN.

Seit dem Start in Australien vor elf Tagen legte der Abenteurer bislang mehr als 19.000 Kilometer zurück. Nach Berechnungen der Bodenkontrolle wird Fosset etwa vier Tage zur Überquerung des Atlantik und zur Ankunft an der Südspitze Afrikas brauchen. Dann kommt als nächste Etappe der Indische Ozean.

Wegen unerwartet ungünstiger Windverhältnisse hatte Fossett bislang deutlich länger für die Strecke gebraucht als geplant. Da der Sauerstoff nur noch für etwa vier Tage reicht, muss er die "Solo Spirit" auf der weiteren Reise Richtung Osten niedriger fahren.