BASF in Ludwigshafen: Unterirdische Detonation bei Bohrarbeiten - DER SPIEGEL
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Ursache unklar Unterirdische Detonation bei Bohrarbeiten in BASF-Werk

Auf dem Gelände des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen hat es eine Detonation gegeben. Auslöser könnte ein in der Erde liegender Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg gewesen sein.
BASF in Ludwigshafen (Archiv): Blick auf das Werksgelände
BASF in Ludwigshafen (Archiv): Blick auf das Werksgelände

BASF in Ludwigshafen (Archiv): Blick auf das Werksgelände

Foto: DPA
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Schreckmoment im BASF-Chemiewerk in Ludwigshafen: Bei Bohrarbeiten ist es zu einer unterirdischen Detonation gekommen. Vermutlich sei ein in der Erde liegender Sprengkörper getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. Nach Angaben der Polizei handelte es sich womöglich um einen Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg.

Gewissheit für diese Vermutung gab es am Donnerstagnachmittag aber noch nicht. Bislang wisse man nicht, was passiert sei, sagte eine BASF-Sprecherin. "Man versucht jetzt festzustellen, was da unten ist." Um kein Risiko einzugehen, werde die Stelle mit Hilfe ferngesteuerter Maschinen vorsichtig freigelegt. Ein Ergebnis werde vermutlich erst in der kommenden Woche vorliegen.

Der Vorfall vom Mittwochnachmittag habe keine Auswirkungen auf den laufenden Betrieb, sagte die Unternehmenssprecherin. Es habe keine Verletzten gegeben. Die Detonation sei nur rund um die Baustelle im Werksteil Nord zu spüren gewesen. Vorerst habe die BASF-Werkfeuerwehr die Baustelle gesichert, die vom Kampfmittelräumdienst unter die Lupe genommen wurde.

Auf dem Gebiet ist eine Produktionsanlage geplant. Nach Angaben der Sprecherin war es vorher auf Blindgänger überprüft worden. Das Werk war im Zweiten Weltkrieg Ziel zahlreicher Fliegerangriffe. Dort werden immer wieder Blindgänger entdeckt. Erst Ende September war im Werksteil Süd eine 500-Kilo-Bombe entschärft worden. Arbeiter hatten den Sprengkörper Anfang August bei Sanierungsarbeiten gefunden.

wit/dpa