Bayern Güterzug reißt Kinderwagen ins Gleis
Eine Familie aus Venezuela, die gerade auf Urlaub in Bayern ist, hat großes Glück im Unglück gehabt: Ein Güterzug erfasste ihren Kinderwagen und überfuhr ihn - doch das Kind war in diesem Moment sicher bei den Eltern.
Wie die Polizei mitteilte, stand die Familie am Bahnhof im oberbayerischen Markt Schwaben auf dem Bahnsteig, um mit der S-Bahn nach München zu fahren. Das Ehepaar kaufte am Automaten einen Fahrschein, die vier und zwei Jahre alten Kinder hatte es bei sich. Der Kinderwagen, in dem sich Essen und eine Kamera befanden, stand etwas abseits.
Als ein Güterzug mit Tempo hundert durch den Bahnhof fuhr, zog die starke Sogwirkung den Kinderwagen ins Gleis. Ein Bahn-Mitarbeiter, der den Vorfall beobachtete, sperrte sofort die Gleise und eilte zu der Familie - diese klärte ihn über den glücklichen Ausgang auf.
Zwillingswagen rollt in Stausee
Zu einem dramatischen Vorfall kam es auch in Bochum: Einer Mutter aus Hagen sind aus Versehen ihre knapp ein Jahr alten Zwillinge im Kinderwagen in einen Stausee gerollt - die Jungen blieben unverletzt. Auf einem Trödelmarkt am Kemnader Stausee hatte die Frau nach eigenen Angaben an einem Stand vergessen, die Bremsen des Kinderwagens anzuziehen.
Der Wagen sei eine Böschung hinunter in den See gerollt und untergegangen, teilte die Polizei in Bochum mit. Die Mutter und ein Augenzeuge seien sofort ins Wasser gesprungen und hätten den Wagen samt der beiden kleinen Jungen herausgezogen. Die beiden seien nur für wenige Stunden zur Beobachtung ins Krankenhaus gekommen.