Bayern: Lawinenabgang an der Zugspitze - DER SPIEGEL
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Bayern Lawinenabgang an der Zugspitze

Am Zugspitzenmassiv hat sich eine Lawine gelöst und Teile einer Skipiste verschüttet. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs hielten sich auf Deutschlands höchstem Berg an die 600 Wintersportler dort auf.
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Grainau - Ein Polizeisprecher schloss nicht aus, dass die Lawine möglicherweise Skifahrer unter sich begraben haben könnte. Ein 80 Meter breites und bis zu 50 Meter langes Schneebrett löste sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern in München um 11.13 Uhr und donnerte vom Schneefernerkopf in den Pistenbereich hinunter.

Sofort nach Bekanntwerden des Unglücks wurde eine große Suchaktion ausgelöst. Daran waren neben Beamten und Hundeführern der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei auch rund 30 Bergwachtmänner mit Lawinensuchhunden beteiligt. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Suchaktion, hatte aber wegen Nebels im Tal zunächst Probleme, bis zur Unglücksstelle zu fliegen.

Nach ersten Berichten vor Ort türmen sich an der Unfallstelle die von der Lawine ausgelösten Schneemassen auf einer Höhe von fast 1,50 Metern. Der Schneeferner in einer Höhe von knapp 2 900 Metern ist ein kleiner Gletscher der Zugspitze (2 964 Meter). Erst Ende Dezember waren bei einem Lawinenunglück nahe Galtür im österreichischen Bundesland Tirol neun Deutsche ums Leben gekommen.