Bayern: Lokführer stirbt bei Zugunglück - DER SPIEGEL
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Bayern Lokführer stirbt bei Zugunglück

Bei einem Bahnunglück im Oberallgäu ist ein Zugführer ums Leben gekommen. 15 Passagiere wurden verletzt, darunter zahlreiche Kinder. Der Zug war am Morgen mit einer Teermaschine zusammengestoßen und entgleist.
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Kempten - Wie ein Polizeisprecher sagte, sei die aus vier Wagen bestehende Bahn gegen 10.50 Uhr bei Dietmannsried auf die Baumaschine aufgefahren, entgleist und umgestürzt. Polizeiangaben zufolge konnten alle Verletzten den Zug aus eigener Kraft verlassen. Das Rote Kreuz war mit rund 50 Helfern vor Ort. Warum sich die Teermaschine zum Zeitpunkt des Unglücks auf den Gleisen befand, war zunächst unklar. Bauarbeiter wurden nicht verletzt.

Die Passagiere des Unglückszuges erlitten Schürfwunden und Prellungen. Der Lokführer starb noch am Unfallort. Zahlreiche Kinder verständigten mit Handys ihre Eltern. Das Bayerische Rote Kreuz betreute die unter Schock stehenden und verletzten Unfallopfer. Die Bahn setzte auf der Strecke Kempten-Memmingen ersatzweise Busse ein. Der Bahnverkehr sollte den ganzen Tag gesperrt bleiben.