Beckenbauer warnt Ehestreit vor Gericht wäre "tödlich"
München - In den Rosenkrieg zwischen Boris und Barbara Becker hat sich jetzt auch der "Kaiser" eingeschaltet. Franz Beckenbauer wünscht Boris Becker für das neue Jahr, dass der Ehestreit mit seiner Noch-Ehefrau Barbara nicht vor Gerichten ausgetragen wird. "Das Beste wäre eine anständige, vernünftige Lösung, ohne Gerichte und Anwälte", sagte Beckenbauer der Münchner "Abendzeitung".
Der Präsident des FC Bayern München, der wegen eines unehelichen Kindes vor kurzem selbst in die Schlagzeilen geraten war, hätte dem dreimaligen Wimbledonsieger grundsätzlich geraten, einen öffentlichen Rosenkrieg unbedingt zu vermeiden. "Wenn es in Streit ausartet und Anwälte ins Spiel kommen, wird es tödlich", sagte Beckenbauer. "Das muss man unbedingt vermeiden, diesen Tipp hätte ich ihm gleich gegeben. Die Anwälte leben davon, dass sie recht lange den Prozess künstlich hinauszögern. Ich hoffe für Boris, dass dies nicht gelingt. Sonst wird es peinlich". Er selbst habe diese Erfahrung bei der Scheidung von seiner ersten Frau Brigitte gemacht.