Bekenntnis Witwe Gsell liebt Prinz Ferfried
München - "Ja, es ist Liebe", sagte die 33-jährige Gsell gegenüber der Zeitschrift "Die Aktuelle". Zwar hatte die Noch-Gattin des Prinzen von der Bekanntschaft der beiden gewusst. Sie könne sich allerdings nicht vorstellen, dass "da was Ernstes" sei. "Wenn ja, wäre ich sehr traurig", hatte Maja von Hohenzollern noch vor kurzem erklärt. Jetzt zog die als Maja Synke Meinert geborene Immobilienwirtin nach fünf Jahren Ehe aus der gemeinsamen Wohnung aus. "Ich bin erschüttert und enttäuscht", zitiert "Die Aktuelle" die 32-Jährige.
Dass sich Prinz Ferfried, der 60-jährige Enkel des letzten Königs von Sachsen, zu jüngeren Frauen hingezogen fühlt, ist bekannt. Auch Frau Gsell hat eindeutige Vorlieben. Sie bekannte sich bereits öffentlich zu ihrem "Ödipus-Komplex": "Ältere Männer geben mir Geborgenheit, bei ihnen fühle ich mich sicher. Jüngere Männer haben mich eigentlich nie interessiert", sagt Gsell vor wenigen Tagen der "Bild"-Zeitung. "Ich glaube, der Prinz erinnert sie sehr an ihren verstorbenen Mann", sagte Gsells Anwalt Markus Hennig über seine Mandantin, die zwei Millionen Euro und Immobilien von ihrem mit 76 Jahren verstorbenen Mann erbte.
Frau Gsells Probleme mit dem Gesetz hatten Schlagzeilen gemacht: Die Arztwitwe und ihr Jugendfreund, ein vom Dienst suspendierter Staatsanwalt aus dem bayerischen Hof, waren wegen Vortäuschens einer Straftat und versuchten Versicherungsbetrugs zu Bewährungsstrafen von 16 beziehungsweise 15 Monaten sowie zu Geldbußen von 30.000 beziehungsweise 3000 Euro verurteilt worden. Beiden Angeklagten wurde vorgeworfen, einen gescheiterten Versicherungsbetrug eingefädelt zu haben, bei dem ein 100.000 Euro teurer Mercedes verschoben werden sollte. Bei einem fingierten Überfall im Januar 2003 war Tatjanas Ehemann, der Nürnberger Schönheitschirurg Franz Gsell, schwer verletzt worden. Er starb wenige Wochen später.