Berchtesgaden Achtjähriges Kind stirbt bei Kletterunfall
Berchtesgaden/Johnsbach - Durch Kletterunfälle in den Alpen sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein achtjähriges Kind. Das kleine Mädchen stürzte im bayerischen Nationalpark Berchtesgaden hundert Meter in die Tiefe. Wie die Polizei weiter mitteilte, waren die Eltern mit ihren vier Kindern am Freitagnachmittag talwärts nach Ramsau unterwegs.
Aus noch ungeklärter Ursache habe das Mädchen den Halt verloren und sei dann abgestürzt, hieß es. Für die Achtjährige kam jede Hilfe zu spät. Sie starb an der Unglücksstelle. Die Leiche wurde von der Bergwacht und einem Polizeihubschrauber geborgen.
Auch in Österreich ereignete sich ein tödlicher Unfall: Ein 37-jähriger Kletterer aus Mainz wurde in der Nähe von Johnsbach in der Obersteiermark von einem abstürzenden Felsblock mitgerissen, wie die Polizei mitteilte. Er habe bei dem Unglück am Freitagnachmittag tödliche Kopfverletzungen erlitten, obwohl er einen Helm getragen habe.
Der Mann sei 30 Meter in die Tiefe gestürzt und auf einen Fels aufgeschlagen. Er war mit einem 49-jährigen Freund unterwegs. Die Kletterer hatten eine Tour in der Rosskuppe-Nordwand mit einem vergleichsweise hohen Schwierigkeitsgrad unternommen.