Bergwerksbrand Eingeschlossen in der Hölle
Peking - Noch haben die Rettungsmannschaften Hoffnung, die Vermissten in dem Eisenbergwerk in der nordchinesischen Provinz Hebei zu finden. Doch der Direktor Zhang Fumin vom Pressebüro der nahe gelegenen Stadt Shahe sagt: "Es ist schwierig, an sie heranzukommen, weil das Feuer noch brennt." Bisher seien 39 Überlebende gerettet worden.
Funken eines elektrischen Kabels hätten Holz in Brand gesetzt und das Unglück ausgelöst. Das Feuer und der Rauch hätten sich schnell durch die Schächte von fünf miteinander verbundenen Gruben ausgebreitet. Bei den Rettungsarbeiten werden Ventilationsmaschinen eingesetzt, um den Rauch abzusaugen.
Ministerpräsident Wen Jiabao appellierte an die Behörden, die Bergleute zu retten, "koste es, was es wolle", wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Erst vor einem Monat waren in einer Kohlegrube in China 148 Menschen ums Leben gekommen.