Bergwerksunglück 33 Menschen bei Explosion getötet
Peking - Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua heute unter Berufung auf die örtlichen Behörden mitteilte, ereignete sich das Unglück gestern in der Xinsheng-Kohlegrube in Liangwa, einer Stadt in der Provinz Henan. Liu Hongyi, ein offizieller Sprecher des Bergwerks, sagte: "Wie viele Arbeiter genau zum Zeitpunkt des Unglücks in der Grube waren, kann ich nicht sagen, weil der Besitzer geflohen und nun nicht auffindbar ist." Rettungskräfte suchen jetzt weiter nach Verschütteten.
Die Mine war laut Xinhua stillgelegt und illegal wieder in Betrieb genommen worden. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres kamen bei Grubenunglücken in China nach offiziellen Angaben mehr als 4150 Menschen ums Leben. Das bisher schlimmste Unglück in diesem Jahr ereignete sich im Oktober, als bei einer Explosion in der staatlichen Daping-Mine von Xinmi 148 Arbeiter starben. Derartige Unfälle werden fast immer auf Fahrlässigkeit oder mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen in den Bergwerken zurückgeführt.