Großeinsatz in Berlin Bewaffneter verschanzt sich in Kran auf Charité-Gelände
Berlin - Großeinsatz auf dem Gelände der Berliner Charité: Wie unter anderem die "Berliner Morgenpost" berichtet, hat sich ein offenbar geistig verwirrter und bewaffneter Mann im Führerhaus eines Baukrans verschanzt. Er soll bereits am Donnerstagabend gegen 22 Uhr hinaufgeklettert sein.
Dem Bericht zufolge hat der Mann eine scharfe Schusswaffe bei sich, auch von einer Handgranate ist die Rede. Laut "Tagesspiegel" sind rund hundert Polizisten vor Ort , speziell geschulte Beamte haben Kontakt mit ihm aufgenommen. Die "Berliner Morgenpost" berichtet zudem von einem Spezialeinsatzkommando, das allerdings nicht ungesehen an den Bewaffneten herankomme.
Bei dem Mann im Kran soll es sich laut "Tagesspiegel" um einen mehrfach Vorbestraften handeln, der bereits des Öfteren mit ähnlichen Aktionen auffiel. So habe er 2006 in Neuruppin einen SEK-Einsatz ausgelöst - auch damals besetzte er einen Kran.
Das Areal in Berlin wurde weiträumig abgesperrt, die Polizei rechnet mit einem Verkehrschaos . Auch eine nahe gelegene Kita müsse womöglich geschlossen bleiben.