Berlin Mann mit Panzermine dringt in Gericht ein
Wegen einer Bombendrohung ist das Gebäude des Berliner Sozialgerichts geräumt worden. Ein bewaffneter Mann aus dem Landkreis Oder-Spree ist festgenommen und abgeführt worden.
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Berlin - Um 10.50 Uhr hatte der Mann das Gericht betreten und die Pförtnerin mit seiner Pistole bedroht. Nach ersten Erkenntnissen wollte er die Erstattung von Operationskosten erzwingen. Justizangestellte alarmierten die Polizei, die den 62-Jährigen kurz darauf überwältigte.
Der Mann war mit einer Pistole bewaffnet und hatte sich eine russische Panzermine an den Körper gebunden, teilte die Polizei mit. Im Auto des 62-Jährigen fand die Polizei eine zweite Panzermine, die jedoch nicht scharf war.
Knapp 250 Richter und Mitarbeiter des Sozialgerichtes sowie des Landessozialgerichtes mussten das Haus verlassen. Das Gerichtsgebäude wurde mit Hunden durchsucht.