Nachwuchshoffnung im Berliner Zoo Panda-Paarung nach Plan
Pandaweibchen Meng Meng könnt bald Mutter werden
Foto: Tobias SCHWARZ/AFPDer Berliner Zoo stellt sich auf Panda-Nachwuchs ein. Die ersten Untersuchungsergebnisse von Bärin Meng Meng seien "vielversprechend", teilte der Zoo mit. Eine Geburt könne Ende August, Anfang September anstehen.
"Auch wenn es bei Großen Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit kommt, gehen wir bisher zu etwa 85 Prozent davon aus, dass Meng Meng tatsächlich Nachwuchs erwartet", sagte Experte Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Es hatte bei dem Pandaweibchen unter anderem Ultraschall- und Hormonuntersuchungen durchgeführt.
In Berlin wäre es nach früheren erfolglosen Versuchen mit anderen Panda-Paaren die erste Panda-Geburt. Pandadame Meng Meng, sechs Jahre alt, und Männchen Jiao Qing, neun Jahre alt, leben seit Sommer 2017 im Berliner Zoo. Sie sind Leihgaben aus China.
Beide Tiere galten in Sachen Fortpflanzung als unerfahren. Um die Wahrscheinlichkeit auf Nachwuchs zu erhöhen, wurde Meng Meng daher auch künstlich besamt.