So eskalierte die Autogrammstunde des Berliner Rappers Capital Bra
Dieser Beitrag wurde am 27.06.2018 auf bento.de veröffentlicht.
Der Rapper Capital Bra wollte eigentlich nur eine Autogrammstunde in Berlin Schöneberg geben. Mit so einem Andrang hatte er aber wohl nicht gerechnet. Sogar die Polizei musste eingreifen.
Was ist passiert?
Capital Bra hatte seine Fans dazu aufgerufen, zu seiner Autogrammstunde zu kommen. Allerdings artete die ganze Situation etwas aus.
Wie die Berliner Zeitung berichtet, wurde die Polizei gerufen, weil einige Fans des Rappers vorbeifahrende Autos mit Feuerwerkskörpern bewarfen. Als die Polizei eintraf, standen zahlreiche Fans auf der Straße und einige zertrümmerten ein BVG-Wartehaus. Immer mehr der jungen Menschen wurden aggressiv, laut Polizei waren es inzwischen über 200, die die Polizisten beschimpften.
Die Polizei kam gegen die Menge Menschen nicht an, als die Verstärkung ankam, zerstreute sich die Gruppe. Es wurde niemand festgenommen.
Capital Bra brach seine Autogrammstunde wegen der Ausschreitungen ab. "Capital Bra hat damit nichts zu tun", erklärt ein Moderator des Youtube-Portals Rap Check gegenüber der B.Z.. "Er wollte den Fans eigentlich nur eine Freude bereiten. Doch einige Fans fingen an zu randalieren."(Berliner Zeitung )
Hier kannst du sehen, was für ein Menschenauflauf bei Capital Bras Autogrammstunde entstand:
Wer ist Capital Bra?
Capital Bra ist gebürtiger Russe, der aber schon seit seiner Kindheit in Deutschland lebt. Man kennt ihn vor allem aus "Rap am Mittwoch" (RAM), ein Online-Fernsehformat, bei dem unter anderem Rap-Battles zu sehen sind. Sein viertes Studioalbum "Berlin" soll demnächst erscheinen.
In seiner Musik arbeitet er oft mit ostslawischen Fremdwörtern, wie beispielsweise der Titel seines ersten Albums "Kuku Bra", was auf Deutsch so etwas wie "Pass auf, Bruder" heißt. (rap.de )
Wie geht es jetzt weiter?
Die Polizei hat Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, Beleidigung, Sachbeschädigung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten. (Berliner Zeitung )