Berlin: Stadtbärin Schnute ist tot - DER SPIEGEL
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Berliner Stadtbärin Schnute ist tot

Schnute wurde 34 Jahre alt: Das als Berliner Stadtbärin bekannte Tier aus dem Köllnischen Park litt zuletzt an Arthrose - und musste nun eingeschläfert werden.
Berlins Stadtbärin Schnute (Archiv): Gehege im Bärenzwinger am Köllnischen Park
Berlins Stadtbärin Schnute (Archiv): Gehege im Bärenzwinger am Köllnischen Park

Berlins Stadtbärin Schnute (Archiv): Gehege im Bärenzwinger am Köllnischen Park

Foto: Tim Brakemeier/ dpa
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Zum ersten Mal seit einem Dreivierteljahrhundert hat Berlin kein lebendes Wappentier mehr. Die Stadtbärin Schnute sei am Sonntagabend eingeschläfert worden, teilte das Bezirksamt Mitte mit. Demnach litt das mit 34 Jahren ungewöhnlich betagte Tier unter starken Gelenkschmerzen.

Am Samstag seien die Schmerzen so stark gewesen, dass Schnute nicht mehr aus eigener Kraft den Weg vom Außengehege in die Unterkunft gefunden habe. Ihre letzte Nacht musste die Bärin deshalb im Freien verbringen.

Der europäische Braunbär ist das Wappentier der Hauptstadt. In dem 1939 eingeweihten Bärenzwinger im zentral gelegenen Köllnischen Park lebten in den vergangenen Jahrzehnten teils mehrere Tiere gleichzeitig.

Allerdings häufte sich in den vergangenen Jahren der Protest von Tierschützern. Sie kritisierten die Einsamkeit von Schnute und die unnatürlichen Lebensbedingungen inmitten der Metropole. Eine Umsiedlung in ein Bärengehege hatte der Bezirk jedoch abgelehnt, weil Schnute in ihrer gewohnten Umgebung am besten aufgehoben sei.

wit/dpa/AFP