Berlin: SUV kippt nahe Brandenburger Tor um - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Hotelmitarbeiter verunglücken mit fremdem Auto SUV kippt nahe Brandenburger Tor um

Im Zentrum von Berlin hat es einen Unfall mit einem Geländewagen gegeben. Der Fahrer, ein Mitarbeiter des Hotels Adlon, sollte den Wagen lediglich parken - und fuhr dann einen längeren Weg.
Mercedes vom Typ G-Klasse auf der Straße des 17. Juni: Vermeintliche Spritztour
Mercedes vom Typ G-Klasse auf der Straße des 17. Juni: Vermeintliche Spritztour

Mercedes vom Typ G-Klasse auf der Straße des 17. Juni: Vermeintliche Spritztour

Foto: TNN/DPA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In Berlin ist ein Geländewagen auf die Straße des 17. Juni geschleudert und umgekippt. Der SUV bog am frühen Morgen von der Yitzhak-Rabin-Straße nach links in Richtung Brandenburger Tor ab, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Dabei habe der 29-jährige Fahrer aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, das daraufhin umgekippt und liegen geblieben sei. Ein 19-jähriger Beifahrer, der in dem Geländewagen saß, wurde leicht verletzt. Der Fahrer blieb unversehrt. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar, wie es in einer Mitteilung  der Ermittler heißt.

Bei den beiden Männern in dem Wagen handelte es sich um Personal des nahe gelegenen Hotels Adlon am Pariser Platz, die den Wagen von Gästen in eine Tiefgarage fahren sollten.

Dass es sich um eine Art spontanen Ausflug gehandelt habe, wie die "B.Z."  und die "Berliner Morgenpost"  zunächst berichtet hatten, wies eine Sprecherin des Hotels zurück. Wegen einer Straßensperrung hätten die beiden Männer den Weg über die Yitzhak-Rabin-Straße genommen. "Es handelte sich in keiner Weise um eine Spritztour oder Ähnliches", sagte sie.

Die Polizei machte dazu keine Angaben: "Uns liegen derzeit keine Straftaten vor", sagte eine Sprecherin. Auch das Hotel Adlon machte dazu keine weiteren Angaben.


Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Textfassung hieß es unter Berufung auf Zeitungsberichte, die beiden Männer hätten angeblich eine Spritztour gemacht. Diese Darstellung wies eine Hotelsprecherin später zurück. Der Artikel wurde dementsprechend aktualisiert.

mxw/dpa