Berlin: Wallaby-Känguru entwischt Polizei in Kladow - DER SPIEGEL
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Kleines Känguru Wallaby entwischt Berliner Polizei

Keine vermeintliche Löwin, nein, diesmal ist es ein Wallaby-Känguru, das in Berlin für Aufsehen sorgt. Polizisten versuchten sich kurzzeitig an einer Fangaktion, brachen aber ab.
Ein Flinkwallaby in einem Tierpark in Berlin (Symbolbild)
Ein Flinkwallaby in einem Tierpark in Berlin (Symbolbild)

Ein Flinkwallaby in einem Tierpark in Berlin (Symbolbild)

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Gregor Fischer / dpa / picture alliance

In Berlin suchen sie wieder nach einem exotischen Tier: In Berlin-Spandau ist ein Wallaby aus einem Privatgehege entlaufen. Zeugen sahen das kleine Känguru am Sonntagvormittag im Ortsteil Kladow und riefen die Polizei. Beamte bekamen das Tier zwar zu Gesicht, konnten es jedoch nicht einfangen. Zuerst berichtete unter anderem der »Tagesspiegel« darüber .

Wie die Polizei mitteilte, flüchtete das Tier in einen Wald. Suchmaßnahmen seitens der Behörden wird es aber nicht geben, sagte ein Polizeisprecher, dafür ist das pflanzenfressende Tier, dessen Art eigentlich in Australien beheimatet ist, offenkundig nicht gefährlich genug. Wallabys werden demnach bis zu 80 Zentimeter groß.

Der Fall erinnert – zumindest auf den ersten Blick – an die Suche nach einer vermeintlichen Löwin bei Berlin im Sommer 2023. Ein Video, auf dem eine Löwinnen-ähnliche Silhouette zu erkennen war, rief auch die Behörden auf den Plan. Die Polizei suchte tagelang nach einem Raubtier. Am Ende hieß es, man gehe davon aus, dass es sich bei dem Tier auf dem Video doch eher um ein Wildschwein handele .

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Im Fall des Wallabys gilt eine Verwechslung aber als ausgeschlossen. Laut dem Polizeisprecher versicherte man sich beim Eigentümer, dass es sich um ein Exemplar der Känguru-Art handelt. Unbekannte sollen das Gatter, das Tor des Privatgeheges, geöffnet haben, erst dadurch konnte das Wallaby fliehen.

Wie schwer es ist, dem Tier beizukommen, legt ein Video in den sozialen Netzwerken nahe . Zwei Polizisten und Passanten versuchen darauf, an der Sakrower Landstraße in Kladow, das Wallaby mit bloßen Händen einzufangen, es schlägt jedoch Haken und schlüpft an den Menschen vorbei in die Freiheit.

Die Frage ist, ob man dem Tier angesichts des nahenden Winters die Freiheit wünscht. Auch, wenn es Minusgrade aushalten soll und im Berliner Herbst ausreichend Nahrung auf der Straße liegen dürfte.

hba