Berliner Zoo: Panda Meng Meng ist schwanger - DER SPIEGEL
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Meng Meng im Berliner Zoo trächtig Pandaaaaa

Der ersehnte Herzschlag ist da: Zum Beweis hat der Berliner Zoo nun von Panda-Weibchen Meng Meng ein Ultraschallbild veröffentlicht. Wahrscheinlich lässt der Nachwuchs nicht mehr lange auf sich warten.
Panda-Wweibchen Meng Meng in ihrem Gehege im Berliner Zoo
Panda-Wweibchen Meng Meng in ihrem Gehege im Berliner Zoo

Panda-Wweibchen Meng Meng in ihrem Gehege im Berliner Zoo

Foto: aul Zinken/ DPA
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Der Berliner Zoo erwartet ein seltenes Baby: Panda Meng Meng ist trächtig. Das zeigt eine Ultraschallaufnahme, die der Zoo veröffentlicht hat. Sie zeigt einen winzigen Embryo mit schlagendem Herzen.

Mit der Geburt des Panda-Nachwuchs sei bereits in etwa zwei Wochen zu rechnen, gab der Zoo bekannt. Vor 20 Wochen hatten Meng Meng und Panda-Männchen Jiao Qing sich gepaart. Zudem wurde Meng Meng künstlich besamt, um die Wahrscheinlichkeit einer Trächtigkeit zu erhöhen.

Experten hatten die Trächtigkeit bereits vermutet, jedoch war das Panda-Weibchen bislang nicht zu einem Ultraschall zu bewegen gewesen. Nun konnten Tierpfleger das 92 Kilogramm schwere Tier mit Apfelstücken, Keksen und Honigwasser aber überzeugen, sich kurz auf den Rücken zu legen.

"Wir sind voller Freude über diese Nachricht", sagte Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem. Bei bedrohten Tierarten wie den Pandas sei jeder Nachwuchs ein großes Geschenk.

Panda-Weibchen können nur einmal im Jahr, in einem Zeitraum von 24 bis 72 Stunden, befruchtet werden. Pandas bringen ein oder zwei, selten sogar drei Jungtiere auf einmal zur Welt. Auch wenn nur ein Jungtier bei der Ultraschalluntersuchung entdeckt wurde, besteht dem Zoo zufolge immer noch die Chance auf eine Mehrlingsgeburt.

Auf die Geburt sind chinesische Experten und das Team des Zoos den Angaben zufolge gut vorbereitet. Die werdende Mutter wird rund um die Uhr von Tierpflegern, Veterinären, Biologen und Aufzuchtexperten beobachtet. "Wir halten uns zurück und stehen bereit, greifen aber nur ein, wenn es nötig ist", sagte Knieriem.

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Besucher können das trächtige Weibchen derzeit nicht sehen - nur den werdenden Vater. Männchen sind an der Jungtier-Aufzucht nicht beteiligt. Die Jungtiere werden nach rund vier bis sechs Monaten Tragezeit, nur spärlich beharrt und blind geboren. Bei ihrer Geburt wiegen sie nur 90-130 Gramm.

Meng Meng und Jiao Qing leben seit Sommer 2017 im Berliner Zoo. Sie sind eine Leihgabe Chinas und stammen aus einem Reservat in Chengdu.

muk/dpa

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