Betrugsprozess Speck zu Haftstrafe verurteilt
Dortmund - Die Staatsanwaltschaft hatte dem TV-Star Betrügereien bei verschiedenen Grundstücks- und Immobiliengeschäften vorgeworfen, bei denen Ende der neunziger Jahre ein Schaden von rund drei Millionen Mark (umgerechnet rund 1,53 Millionen Euro) entstanden war.
Mit seinem Urteil blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von drei Jahren gefordert hatte. Staatsanwalt Ralph Steinert hatte in seinem Plädoyer betont, Speck sei zwar nicht der Haupttäter gewesen, habe aber "mit seinem guten Namen zum Gelingen des Komplottes beigetragen".
Der Schauspieler hatte Ende vergangenen Monats nach 128 Verhandlungstagen überraschend seine Verwicklung in die millionenschweren Betrügereien eingeräumt. Zuvor hatte Speck sich stets als Opfer gescheiterter Bauprojekte bezeichnet.
Der Schauspieler, der in Untersuchungshaft saß, darf das Gefängnis bis zum endgültigen Haftantritt erst einmal verlassen.