Betrugsprozess: Speck zu Haftstrafe verurteilt - DER SPIEGEL
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Betrugsprozess Speck zu Haftstrafe verurteilt

Karsten Speck ist wegen Betrugs zu einer Haftstrafe von 34 Monaten verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Schauspieler mit Komplizen in betrügerischer Absicht ein ostdeutsches Ehepaar in den Ruin getrieben hat.
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Dortmund - Die Staatsanwaltschaft hatte dem TV-Star Betrügereien bei verschiedenen Grundstücks- und Immobiliengeschäften vorgeworfen, bei denen Ende der neunziger Jahre ein Schaden von rund drei Millionen Mark (umgerechnet rund 1,53 Millionen Euro) entstanden war.

Mit seinem Urteil blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von drei Jahren gefordert hatte. Staatsanwalt Ralph Steinert hatte in seinem Plädoyer betont, Speck sei zwar nicht der Haupttäter gewesen, habe aber "mit seinem guten Namen zum Gelingen des Komplottes beigetragen".

Der Schauspieler hatte Ende vergangenen Monats nach 128 Verhandlungstagen überraschend seine Verwicklung in die millionenschweren Betrügereien eingeräumt. Zuvor hatte Speck sich stets als Opfer gescheiterter Bauprojekte bezeichnet.

Der Schauspieler, der in Untersuchungshaft saß, darf das Gefängnis bis zum endgültigen Haftantritt erst einmal verlassen.