Beverly Hills Juwelier verklagt Michael Jackson
Los Angeles - Der Besitzer eines Juweliergeschäfts in Beverly Hills hat Pop-Star Michael Jackson verklagt. Der Streit geht um eine kostbare Uhr. Michael Jackson habe den mit Diamanten besetzten Zeitmesser, eine "Vacheron Constantine" im Wert von knapp drei Millionen Mark, aus dem Geschäft am exklusiven Rodeo Drive mit nach Hause genommen und dann monatelang getragen, ohne das Stück zu bezahlen, erklärte der Juwelier David Orgell am Montag in Los Angeles. Bei seinem Ladenbesuch habe der Sänger erklärt, er wolle die Uhr nur ein paar Tage lang ausprobieren und sich dann entscheiden.
Wiederholte Aufforderungen, die Ware zu bezahlen, habe Jackson ignoriert, berichtete Orgell weiter. Irgendwann nach vier Monaten sei die Uhr dann zurückgekommen, schlimm verkratzt und von einem Zettel begleitet, auf dem Jackson mitgeteilt habe, er sei nicht mehr interessiert. Ein Sprecher Jacksons stand zu einem Kommentar nicht zur Verfügung.
Da die Uhr, ein Unikat, beschädigt sei, könne man sie nun auch nicht mehr anderweitig verkaufen, sagte ein Sprecher des Juweliergeschäfts. Der Laden will deshalb vor Gericht erreichen, dass Jackson die Uhr bezahlt. Es sei zwar üblich, dass der Juwelier kostbare Accessoires an Stars für besondere Anlässe ausleihe. Aber dies gelte höchstens für ein paar Tage. Ein Verleih für Monate, das könne nicht angehen.