Beziehungen Pilati geschieden, Scharping noch nicht
Frankfurt am Main - Neun Minuten habe der Scheidungstermin der Gräfin vor dem Frankfurter Amtsgericht am Dienstag gedauert - dann war sie frei. "Ich bin total erleichtert", zitierte die "Bild"-Zeitung die 54-Jährige. Auf die Frage, ob sie ihren Namen und ihren Titel behalte, sagte Pilati, die selbst Scheidungsanwältin ist: "Durch eine Scheidung ändert sich der Name ja nicht automatisch." Für Pilati ist es angeblich bereits die dritte Scheidung.
Die "Bild"-Zeitung will aus dem engsten Freundeskreis der Gräfin erfahren haben, dass diese eine Abfindung von acht Millionen Mark und die Hälfte der Villa auf der griechischen Insel Hydra von ihrem Exmann Hendrik Borggreve erhalten werde. Dies bezeichnete Pilati inzwischen als "grottenfalsch".
Angeblich wollen die Verliebten ein Häuschen auf Mallorca kaufen. Dort hatten sie schon im vergangenen Sommer Urlaub gemacht und sich beim Turteln ausgiebig fotografieren lassen. Diese Fotos hatten dann in der Bundesrepublik für Wirbel gesorgt, sowie die Flüge des Verteidigungsministers von der deutschen Hauptstadt zu seiner Liebe auf Mallorca.
Scharpings Ehe ist noch nicht geschieden. Der SPD-Politiker ist seit 1971 verheiratet. Seine Frau Jutta, die im rheinland-pfälzischen Lahnstein bei Koblenz wohnt, und er hatten im Juli vergangenen Jahres ihre Trennung mitgeteilt. Vier Wochen später wurde die Beziehung Scharpings zu Pilati bekannt. Die Anwältin erklärte damals, beide Ehen seien bereits am Ende gewesen, bevor sie und Scharping einander in Frankfurt kennen gelernt hätten.