"Big Brother" Amerika im Spanner-Fieber
Los Angeles - Das in Deutschland erfolgreiche und vielfach kritisierte Fernsehspektakel "Big Brother" ist am Mittwochabend auch in den USA angelaufen. Zehn Teilnehmer, fünf Männer und fünf Frauen, waren in der Nacht zuvor in ein kleines Häuschen der US-Fernsehgesellschaft CBS im San Fernando Valley bei Los Angeles gezogen. Der US-Sender hat seit Wochen intensiv für "Big Brother" geworben und will mit der Show seine Einschaltquoten vor allem bei jüngeren Zuschauern verbessern.
Sieben weiße, zwei schwarze und ein asiatisch-stämmiger US-Bürger zwischen 21 und 43 Jahren waren aus mehr als 1000 Bewerbern für die Show ausgewählt worden. Unter ihnen ist auch der beinamputierte Student und Hobbybasketballsportler Eddie, 21, aus Texas. Nur zwei der zehn Teilnehmer sind verheiratet. Der 41 Jahre alte Dachdecker George verabschiedete sich bei seinem Einzug ins "Big Brother"-Haus unter Tränen von seinen drei Töchtern und seiner Frau. Die Freundin von William, 27, aus New York, zeigte sich weniger rührselig: "Wir werden eine Menge Geld verdienen", meinte sie zuversichtlich.