"Big Brother": Im Container hält es kein Schwein aus - DER SPIEGEL
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"Big Brother" Im Container hält es kein Schwein aus

Kameraüberwachung rund um die Uhr: Der Köln-Hürther "Big-Brother"-Container ist sicherer als Alcatraz. Doch Mini-Schwein Konrad ist die Flucht aus der Fernseh-WG geglückt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Köln - Das ist ein starkes Indiz: Schweine müssen Menschensprache verstehen. Und sie haben Stil. Deshalb blieb dem kleinen Konrad nichts anderes, als auszubüchsen.

Eine Sprecherin der Fernsehsendung teilte am Dienstag in Köln mit, das Ferkel sei bereits am Sonntag durch die Gartenschleuse des Fernsehhauses entwichen. Das Gelände ist von zwei Sicherheitszäunen umgeben, die Konrads Freiheitsdrang allerdings nur unwesentlich bremsen konnten, hieß es. Als die Flucht des vierbeinigen Kandidaten entdeckt wurde, war Konrad schon mit Hochdruck daran, sich unter dem ersten Sicherheitszaun durchzuwühlen.

Bei dem Fluchtversuch hat sich Konrad leichte Verletzungen an der Schnauze und einer Pfote zugezogen, hieß es von der Produktionsfirma Endemol. Nach Rücksprache mit einem Tierarzt wurde das Schwein für vier Tage krank geschrieben. Derzeit erholt sich Konrad in der "Big Brother"-Redaktion auf den Hürther Studiogelände. Am Samstag aber soll das arme Schwein in die siebenköpfige Fernsehwohngemeinschaft zurückkehren. Das ganze ein PR-Gag? Eine attraktive Aufwertung der Sendung wie der Einzug Naddels? Nein, Schweine würden sich dafür nie hergeben.