"Big Brother" Konrad tauscht Container gegen Saustall
München/Magdeburg - Eine Erholungskur wird es für den womöglich beliebtesten Containerbewohner nicht geben. Für Minischwein Konrad beginnt mit dem Ende der TV-Serie sofort wieder der gewohnte Alltag im Kreis seiner Lieben. Dies teilte Konrads Besitzerin Katrin Beyerling der Hörfunkagentur BLR und Radiodienst am Montag in Magdeburg mit. Drei Kinder der Familie und viele Schweine warteten bereits sehnsüchtig auf das Tier.
Dramatisch verändert habe sich Konrad, der schon stolzer Vater von zwei Ferkeln ist, durch seinen Ausflug ins TV-Business nicht. "Ab und zu schnappt er ein bisschen", sagte Beyerling. Das habe er vor Big Brother nicht getan. Und etwas runder sei er auch geworden. Bevor Konrad zu den anderen Schweinen darf, wird er erst einmal gebadet und kurze Zeit in einem separaten Raum gehalten. Auf das Wiedersehen der Tiere freut sich Beyerling schon: "Das wird bestimmt lustig", sagte sie. Die Schweine würden sich immer so "drollig" ansehen, das sei eine "niedliche Sache".
Nach dem Container-Aufenthalt stehen für Konrad zunächst keine weiteren Verpflichtungen an. Der Jungeber werde "ganz normal" als Hausschwein in Magdeburg leben, sagte Beyerling. Nur manchmal wolle die Familie ihr berühmtes Schwein vielleicht ausleihen - als Glücksbringer.