"Big Brother"-Siegerin: Karina will alles und nichts - DER SPIEGEL
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"Big Brother"-Siegerin Karina will alles und nichts

Am Ende siegte die Unauffällige: Ob sich Karina, Gewinnerin der dritten "Big Brother"-Staffel, gut vermarkten lässt, ist unklar. Eine Gesangskarriere möchte sie jedenfalls nicht starten - ist bei ihrer Stimme auch nicht ratsam.
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Gera - Karina Schreiber, die den "Big Brother"-Container am Wochenende als Siegerin verlassen hat, verbringt die ersten Tage "in Freiheit" mit Verwandten und Freunden und an der Seite ihres Freundes, gibt Interviews und wird in den kommenden Tagen Gespräche mit dem Management von Endemol über ihre Zukunft führen.

"Momentan ist noch alles offen, ich werde sehen, was kommt", sagt Karina. Obwohl sie nach der offiziellen "Big Brother"-Party schnell aus dem Scheinwerferlicht geflohen war, könne sie sich durchaus vorstellen, etwas im Show-Business zu machen. Allerdings wisse sie noch nicht, was. Eins stehe jedoch für sie fest: "Singen werde ich nicht." Dafür habe sie definitiv kein Talent. Und überhaupt "würde ich am liebsten morgen wieder anfangen im Hotel zu arbeiten", sagt sie. "Ich liebe meinen Beruf nämlich sehr." Deshalb freute sich die 26-jährige Hotelfachfrau auch, dass sich ihr Chef, der Direktor des Hotels "Goldener Löwe" in Bad Köstritz, bei ihr gemeldet hat.

Dass sie gewonnen habe, könne sie "immer noch nicht ganz fassen". Ganz schnell entschieden habe sie sich jedoch, ihren Gewinn von 300.000 Mark nicht allein zu genießen. "Je 15.000 Mark bekommen die Zweit- und Drittplatzierten Medy und Wulf, weitere 20.000 Mark will ich für das Tabaluga-Kinderprojekt von Peter Maffay spenden", erklärt sie. Was sie selbst mit dem dicken Rest der Siegerprämie anfängt, weiß sie ebenfalls noch nicht.