Heiko Rebsch / dpa
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Sachsen-Anhalt statt Ägypten: Eine Gruppe Touristen besteigt eine sogenannte Spitzkegelhalde nahe Lutherstadt Eisleben im Mansfelder Land. Die fast kegelförmigen Berge sind das Ergebnis von mehr als 800 Jahren Bergbau. Bis in die Sechzigerjahre wurde dort Kupferschiefer abgebaut und zu Kupfer weiterverarbeitet. Das unbrauchbare Geröll, auch »taubes Gestein« genannt, wurde auf Halden aufgeschüttet, deren Form an Pyramiden erinnert. Diese können nur im Rahmen geführter Touren bestiegen werden, die ein- bis zweimal pro Jahr stattfinden. Die höchste der Halden ist die des »Fortschrittschachtes« – mit 153 Metern ist sie gut 16 Meter höher als die Cheops-Pyramide von Gizeh.
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DER SPIEGEL 24/2023