Christian Charisius / dpa
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Hamburgbesucher haben ein zwiespältiges Verhältnis zu den zwei Elbtunneln der Stadt: Den einen (Neuer Elbtunnel) fürchten sie, weil sie dort oft mit dem Auto im Stau stehen. Den anderen (Alter Elbtunnel) lieben sie – er gilt als eine beliebte Sehenswürdigkeit der Stadt. 1911 eröffnet, als erster Flusstunnel des Kontinents, verbinden noch heute zwei Röhren die Stadtteile St. Pauli und Steinwerder. Doch auch hier schränken Baustellen den Zugang ein: Seit 1995 wird er saniert. Die Arbeiten verzögern sich seit Jahren, die Kosten steigen auf inzwischen mehr als 131 Millionen Euro. Zurzeit entfernen Arbeiter die Betonverschalung in der westlichen Röhre. 2026 soll die Sanierung abgeschlossen sein.
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DER SPIEGEL 20/2023