Bilder der Woche Schwamm drüber
Heiligenschein: Hinter der berühmten Christusstatue auf dem Corcovado über Rio de Janeiro steht ein satter Vollmond am Himmel. Das perfekte Motiv für ein Foto.
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Naturgewalt: Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 136 Kilometern pro Stunde traf der Hurrikan "Isaias" Anfang der Woche auf die Ostküste der Vereinigten Staaten. Seither forderte der Sturm mindestens sieben Menschenleben, zeitweise waren mehr als drei Millionen Menschen ohne Strom, mehr als 2000 Bäume seien auf das Zug- und Busnetz gefallen. Dieses Exemplar im New Yorker Stadtteil Manhattan hält sich bisher wacker.
Wasserfest: Auf einem Brunnen stehend protestiert diese Person in Jerusalem gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Tausende Menschen demonstrierten gegen den Regierungschef und forderten seinen Rücktritt. Netanyahu ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt.
Über den Aschewolken: Ein Löschflugzeug nach dem Abwurf eines Brandverzögerers über dem Waldbrand in der Nähe von Banning, Kalifornien. Bisher verbrannten mehr als 100 Quadratkilometer Waldfläche, rund 2500 Menschen wurden evakuiert.
Strandpause: Erschöpft vom Job, vom Spielen, vom Leben mit Corona? Groß und Klein entspannen am Strand von Bournemouth in Dorset im Süden Englands. Auch dort werden am Wochenende Temperaturen von über 30 Grad Celsius erwartet.
Rettung nach drei Tagen: Ein Helikopter der australischen Armee landet auf der unbewohnten mikronesischen Insel Pikelot. Dort wurden drei Schiffbrüchige lokalisiert. Die Männer waren mit ihrem sieben Meter langen Boot auf dem Weg zum Pulap Atoll vom Kurs abgekommen, später ging ihnen der Treibstoff aus. Mit einem großen SOS-Schriftzug am Strand hatten sie auf sich aufmerksam gemacht.
Beirut in Trümmern: Über den zerstörten Gebäuden am Hafen von Beirut ist Rauch zu sehen. Durch eine verheerende Explosion kamen mehr als 130 Menschen ums Leben. Große Mengen an Ammoniumnitrat sollen im Hafen gelagert worden sein.
Lila Laune der Natur? Eher nicht. Für die Farbe der Cerro Lagoon in Paraguay sind laut Forschern Schwermetalle wie Chrom verantwortlich. Sie werden von Gerbereien verwendet, die dort Leder verarbeiten.
Graue Vorzeit: Ein pinker Flamingo zwischen Flamingoküken bei einer Zählung und Kennzeichnung in Südfrankreich. Die Tiere haben nicht von Anfang an ein pinkes Gefieder. Die rosafarbenen Pigmente lagern sich erst mit der Aufnahme von Kleinkrebsen und bestimmten Algen in Haut und Gefieder ein.
Erschwerter Einzelunterricht: Dieses Mädchen im kolumbianischen Cali hat in der Corona-Pandemie die Möglichkeit, weiter zu lernen. Vor Ort wurde ein System entwickelt, bei dem Lehrerinnen und Lehrer die Kinder zu Hause besuchen - unter Sicherheitsvorkehrungen.
Viel heiße Luft: Eine Heißluftballonpilotin überprüfte ihren Ballon, bevor sie - von 42 anderen Ballonteams flankiert - in den Himmel stieg. Die gemeinsame Flugaktion war Teil des Bristol International Balloon Fests, das wegen der Corona-Pandemie mit mehr Distanz stattfinden musste.
Wellenbad: Eine Frau badet im Mittelmeer während des muslimischen Opferfestes. Das Eid al-Adha gilt als das wichtigste islamische Fest.
Corona-Life-Hack: Damit Fahrgäste die Fahrstuhlknöpfe nicht berühren müssen, steht in einem Aufzug in der indischen Metropole Mumbai ein Schwamm als Zahnstocherspender parat. Einfach zugreifen, gewünschtes Stockwerk mit dem Holzstäbchen drücken und virenfrei ankommen. Allerdings gilt die Gefahr, sich über Oberflächen mit dem Coronavirus zu infizieren als vergleichsweise gering.
Festival der Kühe: Das Gaijatra Festival - oder Festival der Kühe - zählt zu den wichtigsten Nepals. Bei der Prozession in Kathmandu gedenkt man Verstorbener und betet für deren Frieden.
Hochzeit zu Pferde: Einige fahren in einem Auto davon, an dem Dosen scheppern, andere Frischvermählte zieht es eher aufs hohe Ross - so wie hier bei einer traditionellen palästinensischen Hochzeitszeremonie in Gaza-Stadt.
Erster Schultag: Unter welchen Bedingungen kann Unterricht stattfinden? Das ist in vielen Ländern eine entscheidende Frage in der Corona-Pandemie. In Dallas im US-Bundesstaat Georgia wartet am 3. August der siebenjährige Paul Adamus auf den Schulbus.
Küchenschlacht: Dieses Haus in Kerava, etwa 40 Kilometer von Helsinki entfernt, soll abgerissen werden. Vorher aber haben allerdings etwa 100 Künstler unter der Leitung des finnischen Graffiti-Malers Jouni Vaeaenaenen die Räume neu gestaltet, so wie Tuomas Kiuru diese Küche.
Mauri Ratilainen/ EPA-EFE/ Shutterstock/ MAURI RATILAINEN/EPA-EFE/Shutterstock
Mit dem Gartenschlauch gegen die Feuerwalze: Am Mittwoch wüteten in der Nähe von Marseille starke Feuer und vernichteten nahezu 300 Hektar Vegetation. Begünstigt wurden die Brände teilweise durch starke Winde. Dieser Mann im Küstendorf La Couronne an der Côte Bleue versucht sein Haus gegen die Flammen notdürftig zu befeuchten.
Sandsturm: Die Sandgrube, Bunker genannt, zählt zu den undankbarsten Orten auf einer Golfbahn. Warum, das deutet das Foto an. Golferin Emily Price erwischt zwar den Ball, aber auch jede Menge Sand.
Gemeinsam gegen Corona: Die Schau "Einheit ist Stärke" zeigt im chinesischen Nationalmuseum Menschen im Kampf gegen die Corona-Pandemie, etwa mit einem Porträt des chinesischen Lungenarztes Zhong Nanshan, der sich nach einem Besuch Wuhans mit der Ausbreitung des Coronavirus beschäftigte.
Mangel-Haft: Nahezu eingeklemmt zwischen zwei Gegenspielern ist es Gordon Hayward (Nummer 20) von den Boston Celtics doch gelungen, den Ball abzugeben. Das Bild entstand beim Duell der Celtics gegen die Brooklyn Nets. Die NBA versucht gerade abgeschottet in Disney World, die Saison im Eiltempo zu Ende zu bringen.
Spatenstich zum Tempelbau: Ein hinduistischer Geistlicher bei den Vorbereitungen für die Zeremonie zum Beginn der Bauarbeiten eines Tempels für den Hindu-Gott Rama in Ayodhya. Die Stadt gilt als Geburtsort des Gottes und zählt damit zu den sieben heiligen Orten des Hinduismus. An der Stelle stand zuvor eine Moschee, die am 6. Dezember 1992 von Tausenden aufgebrachten Hindus zerstört wurde, nachdem behauptet wurde, sie sei auf den Ruinen eines wichtigen Hindu-Tempels errichtet worden. Dies führte zu Ausschreitungen zwischen Muslimen und Hindus, bei denen mehr als 2000 Menschen starben. Die muslimische Minderheit hat bis heute keine Zusage für den Bau einer neuen Moschee an einem anderen Ort.
Totengräber: Dieser Mann hebt auf einem Friedhof im mexikanischen San Miguel Xico schon das nächste Grab aus, während nebenan offenbar gerade erst eine Beerdigung stattfand. Der mittelamerikanische Staat verzeichnet nach den USA und Brasilien die dritthöchste Zahl an Corona-Todesopfern.
Moden-Schutz: Aus Dankbarkeit für die Arbeit medizinischen Personals während der Coronakrise wurde in Indonesien diese Modenschau abgehalten. Präsentiert wurde Modelle persönlicher Schutzausrüstung - getragen von medizinischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Blendender Aufschlag: Hier war der Fotograf offenbar besonders dicht dran: Tennisprofi João Menezes trainiert gerade seinen Aufschlag, das Timing des Fotografen lässt den Ball der Sonne ganz nah erscheinen.
Neubeginn: Als die Morandi-Autobahnbrücke im August 2018 während eines Unwetters zusammenbrach, starben in Genua 43 Menschen. Nun ist die neue San Giorgio-Brücke fertig und soll zum Symbol für Italien werden. Bei der Einweihung wurde sie in den Landesfarben beleuchtet.
Hoffnungslos: Ein verletzter Mann steht in Beirut vor einem Hochhaus, das durch die verheerende Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt zerstört wurde. In den Trümmern fanden die Helfer immer wieder Leichen und Schwerverletzte.
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