Bilder der Woche Kinder an die Macht
Feuerrad
Ein Priester führt vor einem Tempel in Bangalore ein religiöses Ritual an einem neu gekauften Auto durch. So hofft es, den Segen der Götter für die Sicherheit zu erhalten.
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Tiefenentspannt
Bei den Temperaturen kann man kaum etwas anderes machen als sich abzukühlen. Diese Frau lässt sich am Strand von Sant Pere Pescador bei Girona in Spanien im Meer treiben.
Saufgelage
Ein kenianischer Hirte führt seine Ziegen zu einer der wenigen Pfützen in der Nähe eines trockenen Flussufers. In Kenia herrscht eine anhaltende Dürre.
Auf der Straße
In Kalifornien wüten schwere Waldbrände. Wegen des sogenannten McKinney-Feuers mussten zahlreiche Menschen ihre Häuser verlassen. Dawn Butterfield und Robert Butterfield aus Yreka leben inmitten des bedrohten Gebietes. Verzweifelt stehen sie auf einem Parkplatz. Ob und wann sie ihre Häuser wieder betreten können, ist unklar. Mehrere Menschen sind in den Flammen bereits ums Leben gekommen.
Smoke on the water
Diese Luftaufnahme zeigt Rauchschwaden über einem verbrannten Wald und einer Fischerhütte in dem Küstenort La Teste-de-Buch an der Biskaya. Im Südwesten Frankreichs kämpfen Feuerwehrleute seit Wochen gegen Waldbrände, in der Gegend sind Tausende Hektar zerstört. In der Gegend um den Ort, in der Gironde, mussten inzwischen Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen.
Vom Erdboden verschluckt
Ein sogenannter Erdfall in einem Bergbaugebiet in Chile. Solche Einbrüche an der Erdoberfläche entstehen als Folge von Hohlraumbildungen im Untergrund.
Die Runden dürfen nicht ans Eckige
Kunstflugpiloten zeigen bei der Pyramids Air Show im ägytischen Gizeh ihre Künste.
Selfi auf dem Vulkan
Menschen betrachten in Island die Lava des Vulkans Fagradalsfjall. Dort gab es diese Woche einen erneuten Vulkanausbruch. Die erwartete Eruption habe in der Nähe des Bergs auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich von Reykjavik begonnen, teilte die isländische Wetterbehörde am Mittwochnachmittag mit.
Dünnes Eis
Touristen stehen neben dem Feegletscher oberhalb des Schweizer Alpenorts Saas-Fee. Die dünne Schneedecke ist Anzeichen der alarmierenden Gletscherschmelze. Die ist dieses Jahr so stark, dass einige alpine Wanderrouten nicht mehr begehbar sind.
Wer hat's erfunden?
... genau, die Schweizer. Auf der im Bild zu sehenden Rütliwiese am Vierwaldstättersee entstand vor Jahrhunderten der Nationalmythos der Eidgenossen. Ob diese traditionell gekleideten Damen zum Nationalfeiertag am 1. August den Schwur wiederholten?
Überraschung: Berlin spart
Die Siegessäule wird nachts nicht mehr beleuchtet, auch das Brandenburger Tor versinkt in der Dunkelheit: Damit Russlands Machthaber Wladimir Putin den Krieg nicht gewinnt, schaltet die Stadt Berlin die Beleuchtung seiner Sehenswürdigkeiten ab – jedenfalls zum Teil. Beim Bemühen, Energie zu sparen, gehört die Bundeshauptstadt allerdings nicht zu den Vorreitern. Andere Kommunen machen das längst.
Mini-Markt
Seit Monaten tobt der Krieg in der Ukraine. In Charkiw ist eine Rückkehr zur Normalität kaum möglich. In der Nachbarschaft von Nordsaltivka, einem der am stärksten zerstörten Wohngebiete der Stadt, steht ein Anwohner neben einem provisorischen Laden.
Anpassungsfähig
Mit einer Trage auf dem Kopf transportiert ein Landarbeiter in Ägypten Kaktusfeigen. Der Anbau der stacheligen Früchte verzeichnet enorme Zuwachsraten, weil sie der zunehmenden Trockenheit und hohen Temperaturen widerstehen können. Man nennt sie auch Stachelfeige, indische Feige oder eben Kaktusfeige.
Nebulöse Geschäfte
Im bolivianischen La Paz kommt es immer wieder zu Konflikten um die Koka-Märkte der Stadt. Ein neuer Marktplatz hat nun den Ärger der Koka-Bauern auf sich gezogen. Sie halten den offenen Verkaufsort für illegal. Bei Protesten kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Sicherheitskräfte setzen Tränengas ein.
Ruine der Hoffnungslosigkeit
Die Bilder vom zerstörten Hafen in Beirut gingen um die Welt. Nun kollabierten fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Explosion Türme der Silo. Die Silos im Hafen von Beirut hatten vor der Explosion eine Lagerkapazität von mehr als 100.000 Tonnen. Nach dem Unglück waren ihre 48 Meter hohen Überreste eine Art Mahnmal für die Explosion gewesen. Das Land befindet sich in einer schweren Krise.
Hoffnung für Millionen
Selten fand das Ablegemanöver eines Getreidefrachters weltweit eine so große Beachtung wie das der »Razoni« im Hafen von Odessa. Inzwischen hat das Schiff mit 25.000 Tonnen Mais an Bord mehrere Kontrollen passiert und ist in Richtung seines Zielhafens in Tripoli.
Hals über Kopf
Anlässlich des Nag-Panchami-Fests kämpfen diese beiden RInger im indischen Prayagraj. Mit dem Fest sollen Schlangen verehrt werden.
Rajesh Kumar Singh / AP
Weck den Tiger in DIr
Diese indischen Schulkinder haben sich schwarz-gelbe Streifenkostüme angezogen, um am internationalen Tag des Tigers in Bangalore auf die Gefährdung der Tiere aufmerksam zu machen.
Zerrissen
Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat in dieser Woche Taiwan besucht. Mit ihrer Reise sorgte die Demokratin in China für heftige Proteste. In Hongkong zerrissen Pro-China-Anhänger eine US-Flagge. Die Beziehungen zwischen den USA und China dürften sich weiter verschlechtern.
Wasserpistole gegen Panzer
Ein Kind zielt auf eine Statue mit Wladimir Putin im Visier. Das Artefakt stammt vom französischen Künstler James Colomina. Es steht im Central Park von New York.
Andrew Kelly / REUTERS
Oh, Jesus!
Es wirkt, als würde die berühmte Christus-Statue in Rio de Janeiro direkt neben dem Mond stehen und die Hände über ihm ausbreiten. Tatsächlich steht der 30 Meter hohe »Cristo Rendentor« jedoch weiterhin an Ort und Stelle: auf dem Berg Corcovado. Er zählt zu den populärsten Sehenswürdigkeiten der brasilianischen Stadt und breitet tatsächlich die Hände über Rio de Janeiro und seinen Einwohnern aus.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, die Statue stehe auf dem Zuckerhut. Tatsächlich steht sie jedoch auf dem Berg Corcovado.
Wichtige Durchsage
Aiman al-Sawahiri, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, ist durch einen amerikanischen Drohnenangriff in Kabul getötet worden. US-Präsident Joe Biden äußerte sich dazu vor Fernsehkameras und sagte: »Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan.« Die USA warnen nun vor Vergeltungsanschlägen.
Danach krähen die Hähne
Pokale warten beim Hussenhofer Hahnenwettkrähen auf Sieger. Bei dem Wettbewerb haben die Hähne der Kleintierzüchter zehn Minuten Zeit, um möglichst oft zu krähen.
Christoph Schmidt / dpa
Blut für den Glauben
Dieser schiitische Muslim schlägt sich während einer Prozession zur Feier des heiligen Monats Muharram im pakiistanischen Peshawar selbst. Mit dem Monat wird der Märtyrertod von Imam Hussain, einem Enkel des Propheten Mohammed, in der Schlacht von Karbala im siebten Jahrhundert gedacht.
Rückkehrerinnen
Vor gut einem Jahr haben die Taliban in Afghanistan die Macht erneut an sich gerissen. Hunderte Menschen waren innerhalb des Landes geflohen und hatten in der Hauptstadt Kabul Schutz gesucht. In dieser Woche standen geflüchtete Afghaninnen im Lager des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) am Stadtrand von Kabul. Dort werden ihre Dokumente kontrolliert und sie bekommen Bargeld. Sie wollen in ihre Heimatorte im Osten des Landes zurückkehren.
Land unter
Überschwemmungen setzen in der Stadt Fujairah (Vereinigte Arabische Emirate) Straßen und Häuser unter Wasser.
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