Bildergalerie: "Es ist verdammt heiß" - DER SPIEGEL
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Bildergalerie "Es ist verdammt heiß"

Unerbittlich brennt die Sonne vom Himmel. Inzwischen sind in Europa mindestens 29 Menschen an den Folgen der Hitzewelle und den Waldbränden gestorben. Wegen der hohen Feuergefahr dürfen in Deutschland viele Wälder nicht mehr betreten werden. Auch an der Küste droht Gefahr. Die Rettungsschwimmer sind im Dauereinsatz.
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Sprung ins kühle Nass in Weimar

Sprung ins kühle Nass in Weimar

Foto: DPA
Hitzepause im Berliner Tiergarten

Hitzepause im Berliner Tiergarten

Foto: AP
Im Bikini serviert die Düsseldorferin eisgekühlte Drinks

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Foto: DPA
In Mühlheim lädt der Main zum Bad

In Mühlheim lädt der Main zum Bad

Foto: AP
Abtauchen im Wiener Zoo Schönbrunn

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Foto: DPA
Bikiniparty auf dem Stuttgarter Schloßplatz

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Wannenkinder aus Frankfurt/Oder

Wannenkinder aus Frankfurt/Oder

Foto: DPA
Strandszene in Warnemünde

Strandszene in Warnemünde

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Eisregen mal ganz anders

Eisregen mal ganz anders

Foto: DPA


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Lissabon/London/Hamburg - Das Dauerhoch "Michaela", das seit Tagen die Temperaturen in Europa auf Rekordwerte schießen lässt, beschert den Rettungsschwimmern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft so viele Einsätze wie lange nicht mehr. Seit Saisonbeginn starben allein an den bewachten Badestränden in Schleswig-Holstein fünf Menschen. Beim Sprung ins kalte Wasser, drohe Herz-Kreislaufversagen, teilte der DLRG mit.

Im Dauerstress sind auch die Feuerwehrmänner in Portugal: Nach den katastrophalen Waldbränden hat sich die Lage zwar entspannt. Allerdings wird eine neue Hitzewelle erwartet. In Mittelportugal, das am stärksten betroffen war, brachte die Feuerwehr nach Rundfunkberichten vom Mittwoch die meisten Brände unter Kontrolle. Aus Deutschland wurden drei Hubschrauber mit Löschwasserbehältern ins Einsatzgebiet auf der iberischen Halbinsel beordert. Nach neuesten Angaben sind allein in Portugal 14 Menschen durch Waldbrände ums Leben gekommen.

In weiten Teilen Europas wurden neue Hitzerekorde gemeldet. Gluthitze und Dürre entfachten in Italien Wald- und Buschbrände. Gewitter lösten in Spanien neue Feuer aus. Etwa 440 Feuerwehrleute sind in der südfranzösischen Tarn-Schlucht im Einsatz. Mit akrobatischen Einsätzen und extra langen Schläuchen versuchten sie, den auf mehr als 1600 Hektar wütenden Brand in der zerklüfteten Tarn-Gegend einzudämmen. Ein 33-jähriger Mann hatte gestanden, das Feuer mit einer weggeworfenen Zigarettenkippe entfacht zu haben. Im südfranzösischen Montélimar stieg die Temperatur am Dienstag auf 41 Grad an und brachte der Stadt damit den heißesten Tag seit 83 Jahren, berichtete der französische Wetterdienst Météo-France.

Bei Backofentemperaturen schmelzen in England sogar die Wachsfiguren. In einem Wachsfigurenkabinett bei London machen die Doppelgänger berühmter Persönlichkeiten einen zunehmend aufgelösten Eindruck, wie es heißt. Um den Schmelzprozess zu stoppen, werden die Figuren nun mit Eis gekühlt.

Die britischen Meteorologen glauben, dass dieser Mittwoch oder Donnerstag der heißeste Tag auf der Insel überhaupt werden könnte. Das hat inzwischen auch der Kronprinz bemerkt. "Es ist verdammt heiß", sagte Prinz Charles. Eine Lockerung der Kleiderordnung für die Wachsoldaten der Queen gibt es dennoch nicht: Die müssen auch weiterhin mit der schweren Bärenfellmütze auf dem Kopf strammstehen.