Bildergalerie Rio außer Rand und Band
Rio de Janeiro - Zum Schutz der Karnevalsfeiern hatte die Regierung Ende der vergangene Woche rund 3000 Soldaten in den Straßen der Metropole am Zuckerhut stationiert. Sie sichern an der Seite von rund 30.000 Polizisten die wohl berühmteste Faschingsparty der Welt.
Tänzerin und Tänzer der Sambaschule Santa Cruz
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Farbenfrohes Spektakel der Sambaschule Viradouro
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Tänzerinnen der Viradouro-Schule
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Maskenträgerin der Salgueiro-Schule
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Rhythmus im Blut
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Karnevalswagen der Sambaschule Santa Cruz
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Manche Mitglieder der Santa Cruz-Schule traten als Krokodil verkleidet auf
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Glänzende Performance der Schule Grande Rio
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Schwerbewaffnete Polizisten sichern den Karneval
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Drogengangs hatten zuvor eine Gewaltwelle in der Stadt am Zuckerhut losgetreten: Elf Menschen wurden getötet als die Banden Busse anzündeten, selbst gebastelte Bomben hochgehen ließen und auf Polizeiposten schossen. Die Polizei vermutet den Drogen-Baron Fernando da Costa als Drahtzieher hinter den Taten, der in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt.
Die Unruhen sind offenbar eine Vergeltungsmaßnahme dafür, dass der berüchtigtste Drogenboss des Landes aus einem Gefängnis in Rio in eine 850 Kilometer entfernte Haftanstalt im Bundesstaat São Paulo verlegt wurde.
Trotz der angespannten Sicherheitslage ließen sich die Karnevals-Anhänger ihre Feierlaune nicht verderben. "Ich bin total in den Karneval verliebt", sagte die heisere Gleide Mota. Die 35-Jährige tanzt für eine der insgesamt 14 Samba-Schulen vor gut 70.000 Zuschauern in Rios "Sambadrome". Bis zu 700 Dollar lassen sich die Zuschauer einen Platz in den feudal eingerichteten, klimatisierten Boxen des Stadions kosten.
Insgesamt rechnet die Tourismus-Industrie in Rio in diesem Jahr gar mit 400.000 Besuchern, darunter 40.000 Ausländer. Gut 136 Millionen Dollar werden die Gäste voraussichtlich in die Stadt spülen.