Bilderstreit: Schumacher bekommt Nacktfoto-Negative - DER SPIEGEL
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Bilderstreit Schumacher bekommt Nacktfoto-Negative

Der Fotograf Jens Brüggemann hat dem Anwalt des Formel-1-Rennfahrers Ralf Schumacher Negative von der nackten Schumacher-Verlobten Cora Brinkmann übergeben - doch offenbar nicht alle.
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Düsseldorf - Damit hat der Düsseldorfer Fotograf allem Anschein nach seinen Frieden mit dem BMW-Williams-Fahrer gemacht. Er habe dem Anwalt Schumachers eine größere Anzahl von Negativen übergeben, die Schumachers Verlobte Cora Brinkmann hüllenlos zeigen, teilte Brüggemann in Düsseldorf mit. Mit dieser Schenkung sei für ihn die Nacktfotoaffäre beendet.

Nach Angaben von Brüggemann entstanden die umstrittenen Fotografien am 25. Mai vergangenen Jahres auf Bitten von Cora Brinkmann. Zuvor sei die Weiterverwertung der Bilder über einen branchenüblichen Vertrag geregelt worden. Wie alle anderen Modelle hatte Brinkmann sämtliche Rechte an den Aufnahmen an den Fotografen abgetreten. Am Verkaufserlös der Bilder sei das Modell prozentual beteiligt, so Brüggemann.

Angeblich hatte Ralf Schumacher rund 360 Bildmotive mit seiner Verlobten aufgekauft, um zu verhindern, dass die Bilder in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht werden. Diese Darstellung war von Brüggemann bestritten worden. Ein Teil der Aufnahmen ist im Bildband "Erotic Acts" veröffentlicht worden, den der Wiener Tosa-Verlag im vergangenen Herbst auf den Markt gebracht hat.

Brüggemann hatte von sich aus angeboten, Schumacher und seiner Verlobten diejenigen Negative zu schenken, die er für künstlerisch weniger bedeutend betrachte. Auf diese Weise wolle er zeigen, dass es ihm nicht darum gehe, aus der Verlobung von Cora Brinkmann mit Ralf Schumacher Profit zu ziehen, betonte Brüggemann. Er sei allerdings unter keinerlei Umständen bereit, künstlerisch wertvolle Fotografien selbst zu vernichten oder eine Vernichtung zuzulassen.