Berlin: 242 Tablets gestohlen - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 26-Jährigen - DER SPIEGEL
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Nach Diebstahl von 242 Tablets Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 26-Jährigen

Die Staatsanwaltschaft in Berlin hat Anklage gegen einen Mann erhoben, der im Januar etliche Tablets aus einer Berliner Schule geklaut haben soll. Von den Geräten fehlt bislang jede Spur – ihr Wert war immens.
Tablets aus der Willy-Brandt-Schule (Archiv): Bislang unauffindbar
Tablets aus der Willy-Brandt-Schule (Archiv): Bislang unauffindbar

Tablets aus der Willy-Brandt-Schule (Archiv): Bislang unauffindbar

Foto: Polizei Berlin
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Mit den 242 Tablets sollten benachteiligte Kinder zu Hause am Distanzunterricht teilnehmen können. Doch im Januar verschwanden die iPads aus einem Lagerraum der Willy-Brandt-Sekundarschule in Berlin. Nun hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen Dieb erhoben, einen 26 Jahre alten Mann.

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Angeklagten um eine Reinigungskraft der Grundschule. Demnach verfügte er über einen Generalschlüssel für die Räumlichkeiten.

Die Reinigungskräfte waren schnell in Verdacht geraten, weil die Alarmanlage mit einem Transponderchip ausgeschaltet worden war und es keine Einbruchsspuren gab, wie der »Tagesspiegel« berichtet . Am 10. Februar nahm die Polizei den mutmaßlichen Dieb in Brandenburg an der Havel fest, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Angeklagter nutzte offenbar mehrere Identitäten

Laut »Tagesspiegel« hatte der 26-jährige Leonardo D. in Deutschland mehrere Identitäten benutzt : Mal trat er als der 29 Jahre alte Daniel B., geboren im kroatischen Zagreb, auf und mal als Daniel S., 26, geboren in Berlin oder Leonardo A. aus Serbien. In seiner serbischen Heimat soll er mehrfach den Namen geändert haben, um seine Identität zu verschleiern.

Seit dem Jahr 2019 soll der Mann nach »Tagesspiegel«-Informationen für eine Reinigungsfirma gearbeitet haben, die auch in der Schule tätig war. Für diese Firma soll er eine andere Identität genutzt haben. Dort wurde er unter dem Namen Daniel B. angestellt.

Die Tablets mit einem Gesamtwert von fast 97.000 Euro konnten bislang nicht gefunden werden.

kha/AFP