Blair-Baby: Briten im Wettfieber - DER SPIEGEL
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Blair-Baby Briten im Wettfieber

Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Den Briten ist es egal. Ganz anders sieht es aber beim Namen aus, da wird eifrig gewettet. Jack oder Chloe oder Tony oder Gale liegen bei den Buchmachern vorne.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Wer zehn Pfund setzt, kann mit 120 Pfund rechnen, wenn das Baby eines dieser Namen bekommt. Aber auch Thomas, Matthew und Emily werden zu diesem Kurs heiß gehandelt. Leo gilt mit einer Quote von 16:1 als relativ wahrscheinlich, weil dies der Vorname von Blairs Vater ist. Liam (nach dem Oasis-Sänger Liam Gallagher) und Chelsea (nach Chelsea Clinton) sind mit 80:1 weit abgeschlagen.

Beim Buchmacher William Hill hingegen gelten mit einer Quote von 8:1 die Vornamen Tony und Gale (der Vorname von Cherie Blairs Mutter) als besonders wahrscheinlich. Da die Blairs bei ihren drei Kindern bereist eine Neigung zu schottischen Namen erkennen ließen (Euan, Nicky und Kathryn), werden aber auch Ian und Alistair oder aber Fiona und Olwen für möglich gehalten. Wenn das Blair-Baby Lionel oder Clair heißen sollte, zahlt William Hill für zehn Pfund Einsatz den stolzen Betrag von 10.000 Pfund Wettgewinn.