Blindgänger: Bomben-Experten entschärfen Fliegerbomben - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Vollsperrung der A2 Experten entschärfen 250-Kilo-Fliegerbomben in Hannover

Fast den ganzen Sonntag war die A2 im Raum Hannover gesperrt, kein Auto fuhr mehr, 16.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen: Am Abend entschärfte der Kampfmittelräumdienst zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.
Zwei Fünf-Zentner Bomben: "Schlimmere Zustände befürchtet"
Zwei Fünf-Zentner Bomben: "Schlimmere Zustände befürchtet"

Zwei Fünf-Zentner Bomben: "Schlimmere Zustände befürchtet"

Foto: Peter Steffen/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bombenexperten haben bei Hannover zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. An drei Orten waren neben der Autobahn A2 in Langenhagen Blindgänger vermutet worden, an zwei Stellen bestätigte sich die Vermutung.

"Es hat bei einigen Leuten länger gedauert, bis sie das Haus verlassen haben", sagte Stadtsprecherin Juliane Stahl. Manche der 16.000 Menschen, die wegen der Entschärfung ihre Wohnungen verlassen mussten, hatten seit dem frühen Morgen bei Freunden, Verwandten oder in öffentlichen Sammelstellen ausgeharrt.

Notunterkunft in Langenhagen: Warten auf die Entwarnung

Notunterkunft in Langenhagen: Warten auf die Entwarnung

Foto: Peter Steffen/ dpa

In der Verkehrsmanagementzentrale in Hannover waren die Verantwortlichen am Nachmittag erleichtert. Die Sperrung der A2 habe lediglich zu leichten Behinderungen auf den Straßen geführt, meldete ein Sprecher. Angesichts des Reiseverkehrs waren deutlich schlimmere Zustände befürchtet worden.

Immer wieder werden in Deutschland Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Erst Ende Mai hatten 20.000 Menschen ihre Häuser im Kölner Stadtteil Riehl verlassen müssen, weil Bomben entschärft werden mussten. Eine Woche zuvor war ein 250-Kilo-Blindgänger in Hannover unschädlich gemacht worden.

kha/dpa