Winterwetter: Eis macht Autofahrern zu schaffen
Blitzeis Autobahnen im Südwesten teilweise gesperrt
Stuttgart/Karlsruhe - Auf den Straßen und Gehwegen in Baden-Württemberg hat am Sonntag Blitzeis zu gefährlicher Glätte geführt. Die Streudienste waren pausenlos im Einsatz, die Polizei zählte 800 Unfälle. Rund 30 Menschen wurden bei den Karambolagen verletzt. Der Sachschaden wird auf eine Million Euro geschätzt.
"Da kann noch einiges dazukommen", sagte ein Sprecher des Lagezentrums im Innenministerium. Besonders schwer betroffen war der Raum Stuttgart. Dort hatte auch die Polizei größte Probleme: Beamte ließen Streifenwagen stehen und waren zu Fuß unterwegs. Selbst für Streufahrzeuge waren die Straßen unpassierbar.
Autobahnen wurden wegen des Eises auf einigen Abschnitten gesperrt. Betroffen waren unter anderem die Autobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Baden-Baden und Rastatt-Nord und die Autobahn 8 zwischen dem Dreieck Karlsruhe und der Anschlussstelle Karlsbad sowie zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Leonberg-West. Auch auf Kreis- oder Landstraßen gab es Kollisionen. Mehrere Autos landeten im Straßengraben. Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes sollte es am Sonntag auch in Teilen der Mitte und im Westen Deutschlands sehr glatt werden.
Bereits am Samstag hatte ein freilaufender Hund eine Vollsperrung der A5 bei Mannheim ausgelöst. Mehrere Autofahrer hatten das streunende Tier auf Höhe des Autobahndreiecks Weinheim bemerkt und die Polizei alarmiert. Um den Labrador-Mischling einzufangen, sperrte die Autobahnpolizei die Fahrbahnen für 30 Minuten. Erst ein Aufgebot von mehreren Streifenbeamten schaffte es, den Hund einzufangen. Er wurde in ein Tierheim gebracht und kurze Zeit später von seinem Herrchen abgeholt.
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