Blutiger Amoklauf Chinesischer Busfahrer attackiert Kinder mit Messer
Peking - Der Busfahrer hatte seinen Opfern Schnittwunden an den Armen und im Gesicht zugefügt, teilte die Nachrichtenagentur Xinhua heute mit. Die betroffenen 25 Kinder hatten sich in einer Grundschule der ostchinesischen Provinz Shandong aufgehalten. Wie die Polizei berichtete, nahm der Amokläufer zudem eine Neunjährige als Geisel. Sie konnte befreit werden, als die Polizei den Mann festnahm.
Zu den Motiven des Täters gibt es bisher nur Vermutungen. Der 37-Jährige soll sich mit einem Anwohner gestritten und daraufhin Rache geschworen haben. Da er den Nachbarn nicht sofort gefunden habe, habe er die Kinder in der nahe gelegenen Schule angegriffen.
Die brutale Attacke war bereits der dritte Übergriff auf Kinder in der letzten Zeit. Im September hatte ein Mann mit einem Messer und selbst hergestellten Bomben 28 Kinder in einem Kindergarten bei Schanghai angegriffen. Es war aber niemand ernsthaft verletzt worden. Der Messer-Angriff auf ein Kind in einem Kindergarten in Peking Anfang August verlief weniger glimpflich: Das Kind wurde getötet.