Blutiger Nervenkitzel: Zwei Tote bei Stierrennen - DER SPIEGEL
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Blutiger Nervenkitzel Zwei Tote bei Stierrennen

In Nordspanien sind bei traditionellen Stierrennen zwei Männer ums Leben gekommen. Kampfstiere hatten die Männer mit ihren Hörner aufgespießt und so schwer verletzt, dass sie verbluteten.
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Madrid - Bei der Stierhatz, die gestern in der nordspanischen Stadt Ampuero nahe Santander stattfand, wurden zudem elf Menschen verletzt, teilte die Regionalregierung mit. Nachdem es vor dem Eingang zur Arena zu einem Stau gekommen war, wurden zwei der Läufer so schwer durch die Hörner der Tiere getroffen, dass sie nicht mehr gerettet werden konnten. Einem 43-Jährigen wurde durch einen Hornstoß die Halsschlagader durchtrennt.

Ein Behördenvertreter erklärte, Mitschuld an dem Unglück sei auch die Tatsache, dass dieses Mal erwachsene Bullen ausgewählt worden seien. Normalerweise würden jüngere Tiere für das Rennen benutzt. In der Stadt findet jedes Jahr ein Stierrennen statt. Anlass sind die Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzheiligen der Ortschaft. Nach dem tödlichen Zwischenfall wurde das Fest abgebrochen.

Das berühmteste Spektakel dieser Art findet in Pamplona statt. Zehntausende Menschen aus aller Welt kommen jedes Jahr aufs Neue in die spanische Stadt, um an dem bizarren Nervenkitzel teilzunehmen - obwohl es auch dort unter den Teilnehmern regelmäßig zu schwersten Verletzungen und Todesfällen kommt.