Bob Dylan postet auf X jetzt offenbar selbst - DER SPIEGEL
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Geburtstagswünsche, Restaurantbesuche, Buchempfehlungen Bob Dylan postet jetzt offenbar selbst auf X

Man ist nie zu alt, um ins Social-Media-Game einzusteigen. Das könnte sich auch Bob Dylan gedacht haben. Zumindest postet er auf seinem X-Account seit einigen Wochen offenbar selbst – mit teils merkwürdigen Beiträgen.
• aus DER SPIEGEL 46/2024
Bob Dylan bei einem Auftritt im Londoner Hyde Park im Sommer 2019
Bob Dylan bei einem Auftritt im Londoner Hyde Park im Sommer 2019

Bob Dylan bei einem Auftritt im Londoner Hyde Park im Sommer 2019

Foto:

imago stock / imago images / ZUMA Press

Auf dem X-Account von Musiker Bob Dylan, 83, sind in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu lesen, die meist auf Konzerte, Interviews oder Neuveröffentlichungen hinweisen. Privates sucht man dort vergeblich. Dylans Social-Media-Kanäle werden professionell betreut, der Musiker ist bekannt dafür, sein Privatleben aus der Öffentlichkeit herauszuhalten – zumindest war das bis vor Kurzem so.

In den vergangenen Wochen erschienen auf Dylans X-Account sechs Posts, die von dem Musiker selbst zu kommen scheinen. Zunächst hatte rollingstone.de berichtet .

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Alles begann mit einem Beitrag, in dem Dylan einer Mary Joe zum Geburtstag gratulierte. »See you in Frankfurt«, schrieb der Nobelpreisträger dazu. Es war kein Account getaggt, welcher Person Dylan gratulieren wollte, blieb unklar. Vier Tage später erschien ein Beitrag, der offenbar den im Juli verstorbenen Schauspieler Bob Newhart würdigte, bevor Dylan am folgenden Tag ein Restaurant in New Orleans empfahl.

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Es folgten Einträge zur Buchmesse in Frankfurt am Main, bei der Dylan offenbar Probleme hatte, einen gesuchten Stand zu finden (laut Ausstellerverzeichnis war der von Dylan erwähnte Verlag Crystal Lake Publishing gar nicht auf der Frankfurter Buchmesse vertreten) und eine Filmempfehlung für einen Nick Newman.

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In einem Interview mit der Zeitung »The Boston Globe«  wurde auch Dylans Sohn Jakob zur Social-Media-Aktivität seines Vaters befragt, wusste aber keine Antwort. »Ich weiß nicht, was da passiert«, sagte Jakob Dylan. »Ich habe es gesehen, aber ich weiß nicht, was da abgeht. Es ist auf jeden Fall mehr, als ich tweete«, sagte der Musiker.

svs
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