Boeings Mega-Frachter konnte doch wieder abheben - DER SPIEGEL
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Flughäfen verwechselt Boeings Mega-Frachter wieder abgehoben

Der Pilot des Riesenfrachters Dreamlifter landete aus Versehen auf einem Provinzflughafen. Dessen Startbahn sei zu kurz, die Maschine könne nicht mehr abheben, hieß es zunächst. Jetzt die Entwarnung: Der Vogel konnte wieder starten.
Dreamlifter verlässt Provinzairport: Der Pilot der Mega-Boeing hatte sich verflogen
Dreamlifter verlässt Provinzairport: Der Pilot der Mega-Boeing hatte sich verflogen

Dreamlifter verlässt Provinzairport: Der Pilot der Mega-Boeing hatte sich verflogen

Foto: AP/dpa
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Wichita - Große Verwirrung im Luftraum: In der Nacht zu Donnerstag hatte ein Boeing-Dreamlifter fälschlicherweise einen sehr kleinen Flughafen angeflogen - und saß dann fest. Denn die Startbahn des Provinz-Airports war viel zu kurz für das vom Volumen her größte Frachtflugzeug der Welt. Die Verantwortlichen des Provinzflughafens staunten nicht schlecht, als die eindrucksvolle Maschine in der Nacht plötzlich auf ihrem Flugfeld landete.

Doch am Donnerstagnachmittag schaffte es der Riesenvogel dann dennoch wieder in die Höhe. Kurz bevor die Startbahn zu Ende war, zog der Pilot das Flugzeug nach oben. "Die Ingenieure haben Berechnungen angestellt", zitierte CNN eine Flughafensprecherin. Demnach erlaubten günstige Wetterbedingungen und das durch einen relativ leeren Tank geringere Gewicht den Abflug. Wenige Minuten später setzte das Frachtflugzeug an der McConnell Air Force Base auf.

Was bleibt, ist die Frage, wie es zu dem Irrflug kam. Klar ist, dass die Maschine in einer Region in Kansas landete, in der gleich drei Flughäfen mit sehr ähnlichen Start- und Landebahn-Formationen liegen.

Der Beech Airport, das Jabara Airfield - wo der Pilot fälschlicherweise landete - und eine Air Force Base, die er eigentlich ansteuern sollte. In deren Nähe werden Teile der Boeing 787 ("Dreamliner") gefertigt, deren Rumpfabschnitte der Dreamlifter befördert.

Das Flugzeug gehört Boeing, der Betrieb wird aber durch das Frachtunternehmen Atlas Air Worldwide Holdings durchgeführt. Atlas-Sprecher Bonnie Rodney wollte kein Statement zu dem Irrflug abgeben und verwies auf Boeing, wo man sich schriftlich so äußerte: "Wir arbeiten zusammen mit Atlas Air daran, die Umstände herauszufinden."

dpa/AP/AFP