Bohlen-Werbung: Rechtsstreit über die "Anstecknaddel" - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Bohlen-Werbung Rechtsstreit über die "Anstecknaddel"

Der Molkerei-Riese Müllermilch muss sich einen neuen Schluss für seinen aktuellen Werbespot überlegen. Nadja Abd el Farrag, genannt Naddel, hat vor dem Landgericht Hamburg einen Unterlassung gegen die Reklame erwirkt, weil ihr Ex-Freund Dieter Bohlen in dem Filmchen den Begriff "Anstecknaddel" verwendet.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Es gehe ihr nicht um Rache an ihrem ehemaligen Freund, vielmehr sei ihr Spitzname "Naddel" markenrechtlich geschützt, sagte die Ex-Moderatorin der "Bild"-Zeitung. Sie habe einen außergerichtlichen Weg gesucht, aber die "Gegenseite war kurzfristig nicht gesprächsbereit", sagte die 38-Jährige dem Blatt. "Man hätte mich fragen können, bevor man sich auf meine Kosten lustig macht."

Bei Missbrauch sollen der Molkerei 250.000 Euro Strafe drohen, meldet "Bild". Nun befasst sich die Rechtsabteilung von Müllermilch mit dem Fall.