Bohlens "Naddel"-Anmache: "Gehst du hier öfter her?" - DER SPIEGEL
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Bohlens "Naddel"-Anmache "Gehst du hier öfter her?"

Er der Jäger, sie die Zicke – so stellt Nadja Abd El Farrag die Rollenverteilung bei ihrem ersten Treffen mit Schmusepopper Dieter Bohlen dar. Als er sie anbaggerte, habe er sie nach fünf Minuten aufgefordert, ihn zu küssen. Denn er wolle sie heiraten.
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Hamburg - Der Hinweis kam von einem "Typen" aus ihrer Clique: "Guck mal, Naddel, da hinten sitzt der Bohlen. Der glotzt dich ständig an", schreibt Abd El Farrag in ihrem demnächst erscheinenden Buch, aus dem die "Bild"-Zeitung derzeit Auszüge abdruckt, über ihr erstes Treffen mit Bohlen in einer Hamburger Diskothek. Es sei ihr "so was von scheißegal" gewesen, schließlich habe sie nicht zu den Mädchen gehört, die ihn anhimmelten.

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"Naddel"-Fotostrecke: Ein Leben mit Lächeln

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Auf seinem Barhocker sei er ihr immer näher gekommen. Zunächst habe sie es nicht bemerkt, dann habe Bohlen sie auf die Schulter getippt und gefragt: "Gehst du hier öfter her?" Sie habe gelangweilt die Schultern gezuckt, ihn von oben herab angeschaut, "hm" gesagt und ihm wieder den Rücken zugedreht.

Bohlen, so "Naddel", habe sich davon nicht beeindrucken lassen. Er sei noch dichter an sie rangerückt. "Das fand ich unangenehm, aber gleichzeitig auch irgendwie süß." Er habe nichts mehr gesagt, sondern sie von der Seite "angehimmelt". Auch das fand sie "süß" und fühlte sich "insgeheim ein bisschen geehrt, von so einem prominenten Typen angemacht zu werden".

"Er laberte irgendwas von wegen, wie toll er mich fände und wie super ich aussähe. Blablabla, ich weiß nicht mehr so richtig. Nach ungefähr fünf Minuten fielen dann jedoch zwei Sätze, die ich ziemlich genau verstand: Dieter sagte: 'Gib mir einen Kuss. Ich will dich heiraten.'"

Der Schlag habe sie fast getroffen und so weiter und so fort. "Naddel" berichtet, wie ihr "Rumgezicke" den "dickfelligen Dieter" nicht schreckte, wie ihr seine "direkte, unverfrorene Art" imponierte, wie sie sich wieder trafen und zum Essen fuhren. Bohlen sei plötzlich in eine kleine, dunkle Seitengasse eingebogen, um ihr zu sagen: "Komm, ich will dich küssen."

Auf dem Nachhauseweg habe er sie entgegen ihren Befürchtungen "ganz artig mit Handschlag" verabschiedet und mit den Worten: "Nadja, du weißt, dass ich in dich verliebt bin und dass du meine Traumfrau bist." Dann - endlich - habe sie ihm ihre Telefonnummer gegeben.