Bohlens Rundumschlag Daniel Lopes' kaffeesatzschwarze Seele
Hamburg - In seinem neuen Buch "Hinter den Kulissen", das die "Bild-Zeitung" in Auszügen abdruckt, kommt Mädchenschwarm und Latinosänger Lopes nicht gerade gut weg. Dieter Bohlen zieht über den "Ellenbogen-Einsatz" und das "Dummverkäufertum" des 26-jährigen Nachwuchsmusikers kräftig vom Leder.
So habe er neben "Superstar"-Kollegin Juliette noch zahllose andere Affären gehabt und über die "hässlichen Silikondinger" von Juliette gelästert. Bohlen: "Daniel hielt mir stolz sein Handy-Display vor die Nase. Dutzende Bildchen hatte er da gespeichert. Immer neue Frauen, immer neue Stellungen. Von hinten, von vorne, von der Seite, von links, von rechts."
Außerdem wirft Bohlen Lopes Kollegen-Mobbing vor. So habe er Daniel Küblböck als "armes Würstchen" beschimpft, als dieser als Publikumsliebling an ihm vorbeizuziehen drohte. Lopes zu Küblböck: "Du kannst überhaupt nicht singen! Wie siehst du überhaupt aus?"
Schließlich habe Daniel Lopes Bohlens Komposition ("ein hitverdächtiges Teil") schnöde und hinterhältig verschmäht, um mit Bohlen-Konkurrent Frank Farian eine CD aufzunehmen. Doch Dieter bekam Genugtuung: Lopes' Liedchen wollte kaum einer hören, und Bohlen war klar: "Das wird im Leben kein zweiter Ricky Martin, höchstens ein Martin Ricky."
Lopes' neuen Annährungsversuchen zeigt Dieter Bohlen - freundlich lächelnd - den Stinkefinger: "Viel Glück für die Zukunft. Aber ohne mich."