Bombendrohung an Bord eines ägyptischen Passagierflugzeugs - DER SPIEGEL
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Bombendrohung Jets eskortieren ägyptische Passagiermaschine nach Glasgow

Wegen einer möglichen Bombendrohung ist eine Maschine der Egyptair auf dem Weg nach New York außerplanmäßig im schottischen Glasgow gelandet. Verletzt wurde niemand, Flugzeug und Passagiere werden von der Polizei untersucht.
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Glasgow/Kairo - Der Egyptair-Flug 985 von Kairo nach New York endete am Samstag unplanmäßig schon in Glasgow. Die britische Luftsicherung bestätigte, dass es an Bord "ein Problem" gegeben habe und man daraufhin Standardverfahren eingeleitet hat. Ein Anwohner des Flughafens Prestwick beschreibt in einem Internetforum, dass die Maschine möglicherweise von Jets der Royal Air Force begleitet wurde .

Etwa zwei Stunden nach dem Vorfall bestätigte das britische Verteidigungsministerium, dass Kampfflugzeuge aufgestiegen sind, um das Passagierflugzeug zu eskortieren. Um etwa 14.30 Uhr Ortszeit setzte die Boeing 777 unbeschädigt auf der Landebahn des Flughafens auf. Der reguläre Flugverkehr wurde durch den Vorfall nicht gestört.

Der britische "Telegraph"  berichtet, der Grund für die ungeplante Zwischenlandung sei offenbar eine Bombendrohung gewesen. Die Passagierin Nada Tawfik, eine BBC-Mitarbeiterin, habe in einer Toilette an Bord des Flugzeugs einen Zettel mit der Drohung "Ich werde dieses Flugzeug in Flammen aufgehen lassen" gefunden.

Die Besatzung hatte daraufhin um Landeerlaubnis auf dem Flughafen Prestwick bei Glasgow gebeten. Bei Atlantik-Überquerungen ist der im Südwesten Schottlands gelegene Flughafen eine der letzten Möglichkeiten, noch zu landen. Als das Flugzeug am Boden war, wurde es auf eine abgelegene Rollbahn geleitet. Beobachter berichten, mehrere Polizeifahrzeuge, Kranken- und Feuerwehrwagen seien zu der Maschine gefahren.

Die 326 Passagiere des Flugs konnten die Maschine daraufhin verlassen und wurden ins Flughafengebäude gebracht. Polizeiangaben zufolge wurden dann sowohl das Flugzeug als auch die Passagiere und ihr Gepäck nach Hinweisen auf eine Bombe durchsucht. Bisher gibt es keine Angaben, die darauf hindeuten, dass die Ermittler dabei fündig wurden.

Zugleich allerdings wird offenbar auch der persönliche und politische Hintergrund der Passagiere durchleuchtet.

mak