Bombendrohung Kölner CDU-Karnevalisten auf der Flucht
Köln - In einem verdächtigen Koffer wurden mehrere Bolzen gefunden, die laut Polizei für Bühnenaufbauten benutzt werden. Gestern gegen 19.15 Uhr habe ein Unbekannter bei der Feuerwehr drei Mal telefonisch mit einer Detonation in der Kölnarena gedroht, sagte ein Polizeisprecher. Man habe sich entschieden, die Drohung ernst zu nehmen. Nachdem auf dem Gelände ein verdächtiger Koffer gefunden worden war, begann die Polizei den Angaben zufolge um 21.15 Uhr mit der Räumung der Karnevalsveranstaltung. Die Evakuierung sei nach 22 Uhr abgeschlossen gewesen.
Der Koffer, der in einem Technikraum stand, wurde vor Ort von Spezialisten untersucht und geöffnet. Nachdem sich die Bombendrohung als falsch herausgestellt hatte, durften die vorübergehend in Schulen untergebrachten Gäste wieder in die Halle, um ihre zurückgelassenen Sachen zu holen. Über die Identität des anonymen Anrufers war zunächst nichts bekannt.
Nach Polizeiangaben hatte die CDU zu der Veranstaltung "Lachende Kölnarena" eingeladen. Die 18.000 Sitzplätze umfassende Kölnarena ist der Betreibergesellschaft zufolge Deutschlands größte Veranstaltungshalle.