Bootsunglück Schleuserdrama in der Karibik
Bootsunglück: Schleuserdrama in der Karibik
Foto: STRINGER/ REUTERSSanto Domingo - Das Boot war offenbar heillos überladen. Bei der Havarie eines Flüchtlingsboots sind nach einem Bericht der Tageszeitung "Listin Diario" mindestens 19 Menschen vor der Küste der Dominikanischen Republik ums Leben gekommen.
Wie die Behörden des Karibikstaates am Montag mitteilten, ereignete sich die Tragödie am Samstag vor der Bucht von Samaná, als ein Boot mit etwa 65 Migranten an Bord wegen hohen Wellengangs verunglückte. Die Passagiere wollten den Angaben zufolge die zu den USA gehörende Nachbarinsel Puerto Rico erreichen. Der mutmaßliche Kapitän des Schleuserboots wurde festgenommen und verhört.
Die Kriegsmarine der Dominikanischen Republik teilte mit, 13 Schiffbrüchige seien gerettet worden, 32 weitere würden noch vermisst. Vizeadmiral Nicolás Cabrera Arias sagte laut lokalen Medienberichten vom Montag, die Suche werde fortgesetzt.